26 Am 4. Sonntage nach Trinitatis.
Schriftgelehrten murrten undsprachen: Dieser nimmt die Sünder an und ißt mit ihnen. Er aber sagte zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und so er der eins verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er es finde? Und wenn er es gefunden hat, so legt er es auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heim kommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße thut, vor neun⸗ undneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht an⸗ zünde, und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir, denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte. Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße thut.
Epistel, 1. Petri 5, V. 6—11.
Se demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe, und sucht, welchen er verschlinge; dem widersteht fest im Glauben, und wißt, daß eben dieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen. Der Gott aber aller Gnade, der uns be⸗ rufen hat zu seiner ewigen Herrlich⸗ keit, in Christo Jesu, derselbe wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten, stärken, kräftigen, grün⸗ den. Demselben sei Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Evang. am 4. Sonnt. n. Trinit., Luc. 6, V. 36—42. D seid barmherzig, wie auch
euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihrauch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr auch nicht verdammet. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebet, so wird euch
euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis. Mag auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Jünger ist nicht über seinen Meister; wenn der Jünger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Was siehst du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, ziehe zuvor den Balken aus deinem Auge, und besiehe dann, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest.
Epistel, Röm. 8, V. 18—23. enn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht
wert sei, die an uns soll geoffenbart werden. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offen⸗ barung der Kinder Gottes. Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitel⸗ keit, ohne ihren Willen, sondern um des willen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur frei werden wird von dem Dienst des ver⸗ gänglichen Wesens, zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns, und ängstet sich noch immer⸗ dar. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft, und warten auf unseres Leibes Erlösung.
Evang.“
5 beg
zu ih Gottes, zareth i stehen, d getreten v in der S war, un wenig v seßte sich dem Sch Rehört z Fahre ar Meze 8 thut. U sprach zu die ganz gefangen ich das! haten, b. Fische, y winkten! Schiffe; hälfen il und füll aß sie Petrus x und spra aus, ich
enn e8


