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694 XX. Die letzten Dinge.
5. O, wie werden wir so schöne Bei der Klarheit Gottes sein! Wie wird uns das Lobgetöne Seiner En⸗ gelschaar erfreun, Wie wird unsre Krone glänzen Bei so vielen Siegeskränzen, Wie wird unser Kleid so rein, Heller als die Sonne sein!
6. Manna wird uns dor⸗ ten thauen, Wo Gott selbst den Tisch gedeckt, Auf den immer grünen Auen, Die kein Gifthauch mehr befleckt; Wonne wird wie Ströme fließen, Und wir werden mit den Füßen Nur auf lauter Rosen gehn, Die in Edens Garten stehn.
7. Ach, wann werd' ich dahin kommen, Daß ich Gottes Antlitz schau'! Werd' ich nicht bald aufgenommen In den schönen Himmels⸗— bau, Dessen Grund den Perlen gleichet, Dessen Glanz die Sonne weichet, Dessen wundervolle Pracht Alles Gold beschämet macht?
8. Nun, so stille mein Verlangen, O du großer Lebensfürst! Laß mich bald dahin gelangen, Wo du mich recht trösten wirst. Unter⸗
dessen laß auf Erden Schon mein Herze himmlisch wer— den, Bis
mein Loos in
jener Welt Auf das aller⸗ schönste fällt.
Benjamin Schmolck, 1672—1737.
Mel. Wachet auf, ruft uns ꝛc.
Offenb. 19, 9.
839 Sels sind & des Him⸗ mels Erben, Die Todten, die im Herren sterben, Zur Auferstehung eingeweiht! Nach den letzten Augenblicken Des Todesschlummers folgt Entzücken, Folgt Wonne der Unsterblichkeit. In Frie⸗ den ruhen sie, Los von der Erde Müh', Hosianna! Vor Gottes Thron Zu seinem Sohn Begleiten ihre Werke
sie.
2. Dank, Anbetung, Preis und Ehre, Macht, Weis— heit, ewig, ewig Ehre Sei dir, Versöhner, Jesu Christ! Ihr, der Ueberwinder Chöre, Bringt Dank, Anbetung, Preis und Ehre Dem Lamme, das geopfert ist! Er sank, wie wir, ins Grab! Wischt' unsre Thrä⸗ nen ab, Alle Thränen! Er hat's vollbracht! Nicht Tag, nicht Nacht Wird an des Lammes Throne sein!
3. Nicht der Mond, nicht mehr die Sonne Scheint uns alsdann: Er ist uns Sonne, Der Sohn, die
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Hallel Wie w' zu Go Friedrich
Mel.


