18 I. Allgemeine ö x 6. Willst du, Herr, zum Gei⸗ft stesleben
mir geben: Muth und Kräfte, Segen zum n Berufsgeschäfte; Daß ich, Dürf⸗
Eigene Mel.(Ps.
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nicht verderben! Erhalt mich ö nur in deiner Huld, Sonst, wie du willt; Gib mir Geduld: Dein
Will, der ist der beste!
2. Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, Und Lieb zu deinen Worten; Behüt mich, Herr, vor
falscher Lehr; Und gib mir hier
Eigene Mel.(Ps. 136,
2. Nun danket all und bringet + Ehr, Ihr Menschen in der Welt, Ihm, den da preist der Engel Heer Allzeit im Himmelszelt! 2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unsrem höch— sten Gut, Der seine Wunder überall Und große Dinge thut; 3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhält Und, ö wo kein Mensch mehr helfen kann, Sich selbst zum Helfer stellt; 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, Doch bleibet güt'gen Muths, Die Straf erläßt, die Schuld vergibt, Und thut uns alles Guts. 5. Er gebe uns ein fröhlich Herz,
Erfrische Geist und Sinn, Und
Gebetlieder.
ige zu laben, Immer mög ein
Auch noch Erdengut Scherflein haben; Und daß Liebe, Gib Gesundheit, Fried und Treue Mich bei dei⸗
nem Volk erfreue! Fröbing, geb. 1746 4 1805.
34, 6. 86, 11.)
26. Herr, wie du willt, so und dorten, Was dient zu mei⸗ schicks mit mir Im Leben und ner Seligkeit; Wend ab all Un⸗ im Sterben! Allein zu dir steht gerechtigkeit In meinem ganzen mein Begier, Laß mich, Herr, Leben!
3. Soll ich einmal nach deinem Rath Von dieser Welt abschei⸗ den, Verleih mir, Herr, nur deine Gnad, Daß es gescheh mit Freuden! Mein Leib und Seel befehl ich dir; O Herr, ein selig End gib mir Durch Jesum Christum! Amen.
Bienemann, geb. 1540 + 1591.
1—4. Sir. 50, 24. 25.)
werf all Angst, Sorg, Furcht und Schmerz In Meerestiefe hin.
6. Er lasse seinen Frieden ruhn Auf unsrem Vaterland; Er gebe Glück zu unsrem Thun Und Heil in allem Stand.
7. Er lasse seine Lieb und Güt Um, bei und mit uns gehn, Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn.
8. Solange dieses Leben währt, Sei er stets unser Heil; Und wann wir scheiden von der Erd, Verbleib er unser Theil.
9. Er drücke, wann das Herze bricht, Uns selbst die Augen zu, Und zeig uns drauf sein Ange⸗ sicht Dort in der ew'gen Ruh.
Gerhard, geb. 1606 4 1676


