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I. Allgemein
Das Gold mir nicht zum Götzen— bild, Den Bauch zum Gott nicht machen.
4. Laß mich nicht Ehre, Lust und Geld, Mir selbst zum Strick verlangen; Gebrauch ich etwa dieser Welt, Laß mich nicht daran hangen. Die Zeit ist kurz, uns ruft das Grab; Laß mich das haben, was ich hab, Als wenn ich es nicht hätte.
5. Ach präge stets mir in den Sinn, Daß ich, um hauszuhal— ten, Gesetzt in deine Güter bin, Sie redlich zu verwalten; Es eilt ja schon der Tag herzu, Da
Mel. Schmücke dich.(Joh. 25. Herr, vor dem die Engel knieen Und in sel'ger Andacht glü— hen; Herr, dem Sonne, Mond und Sterne Willig dienen nah und ferne; Herr von unzähl— baren Reichen, Großer König ohne gleichen! Du vergönnst auch mir zu beten, Kindlich vor dich hinzutreten.
2. Alles darf ich dir bekennen, Darf im Sohn dich Vater nen— nen; Und du blickst, wie Väter pflegen, Mir voll Lieb und Huld entgegen, Hörst, was ich von dir begehre, Trocknest meines Jammers Zähre, Gibst mir noch vor meinem Flehen Über Bitten und Verstehen.
3. O so höre, Vater, höre, Was ich demuthvoll begehre: Laß mich inniglich entbrennen, Dich zu su— chen, zu erkennen, Daß mich, wo
Gesangbuch für die evangelische Kirche.
e Gebetlieder. 17
willst du, daß ich Rechnung thu Von allen deinen Gütern.
6. Gib Frieden und Zufrieden⸗ heit Auf allen unsern Wegen; Verleih uns fromme Obrigkeit Und kröne sie mit Segen; Die Untern lehre insgemein Gewis— senhaft, gehorsam sein Und für die Obern beten.
7. Laß deiner Gnade Sonnen— schein In unsrem Lande glän— zen; Laß keine Feinde bei uns ein Und schütze unsre Grenzen; Laß deiner Engel starke Schar Um uns bei drohender Gefahr Zur festen Mauer werden.
Ph. Fr. Hiller, geb. 1099 + 1769. 14, 13 ꝛc. 21. Matth. 6, 33.) ich bin und lebe, Deine Herrlich— keit umschwebe, Und ich dich in Freud' und Schmerzen Immer trag in meinem Herzen!
4. Er, der für uns wollte ster⸗ ben Zur Erlösung vom Verder-— ben, Jesus, bleibe meine Freude, Daß ich nie von ihm mich scheide. Mag der Weltsinn auch das Sehnen Meines Herzens stolz verhöhnen, Halt mich fest in diesem Glauben, Laß mir nichts dies Kleinod rauben!
5. Deinen Geist, der Schwa— chen Führer, Gib auch mir, Gott, zum Regierer, Daß ich keinen Pfad erwähle, Drauf ich meines Ziels verfehle, Daß ich treu nach Wahrheit ringe, Jede Sündenlust bezwinge, Christlich froh sei, christlich leide, Christ— lich fromm auch einst abscheide!
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