12 I Allgemein keine Noth Und keine Angst noch Pein, Solang ich rufen kann: Ach Gott, gedenke mein!
2. Ach Gott, gedenke mein! Wie könnt ich sichrer leben, Als wenn du, Vater, willst Ob deinem Kinde schweben, Wenn ich von deinem Schutz Kann unvergessen seyn? Drum bitt ich allezeit: Ach Gott, gedenke mein!
3. Ach Gott, gedenke mein! Blick her zu deinem Kinde, Weil ich sonst nirgends Ruh Und Ret⸗ tung besser finde, Auch keine Hilfe weiß, Denn nur bei dir allein. Drum ruf ich allezeit: Ach Gott, gedenke mein!
4. Ach Gott, gedenke mein! Zwar nicht an meine Sünde, Wodurch ich mich des Rechts Der Kindschaft selbst entbinde, Ach nein, im besten laß Mich dir befohlen sein: Gedenk an Gnad für Recht! Ach Gott, gedenke mein!
5. Ach Gott, gedenke mein! Bin ich ein Ubertreter, So ist mein Jesus da Als meiner Seele Ret— ter; Will Sünde, Höll und Tod Den Untergang mir dräun, So
Mel. Herr Jesu Chr
18. Nach dir, o Gott, ver— langet mich, Mein Gott, ich denke stets an dich, Zieh mich nach dir, nach dir mich wend, Aus Zion deine Hilfe send!
2. Die Sonnenblum folgt ih— rer Sonn, So folg ich dir, o meine Wonn; Nur wünsch ich,
e Gebetlieder.
hilft er, weil ich ruf: Ach Gott, gedenke mein!
6. Ach Gott, gedenke mein Mit reichem Trost und Segen; Be⸗ hüte jedes Haus; Gib Glück auf unsern Wegen; Flöß mir den reinen Trieb Des heil'gen Gei⸗ stes ein; Erhör mich, wenn ich ruf: Ach Gott, gedenke mein!
7. Ach Gott, gedenke mein! Gedenke mein im Leiden; Wann alles mich zuletzt Verläßt bei meinem Scheiden, So bitt ich, lasse dir Die Seel befohlen sein In meiner Todesnoth. Ach Gott, gedenke mein!
8. Ach Gott, gedenke mein! Ja, ja du willst gedenken. Du hast dem Schächer dort Die Gnade wollen schenken, Daß er noch selben Tag Im Paradies sollt sein; Drum ruf ich auch mit ihm: Ach Gott, gedenke mein!
9. Nun, Gott gedenket mein, Er denket mein im besten! Dies ist das schöne Wort, Das mich allein mag trösten. Jetzt fürcht ich keine Noth Und keine Angst noch Pein; Mein Rufen ist er—
hört. Mein Gott gedenket mein! Adam, 1700.
ist, mein's.(Ps. 25.)
daß ich könnte hier Ganz frei von Sünden folgen dir.
3. Doch leider hat der Sünde Gift Solch Übel in mir an— gestift'e, Daß sich der matte Geist nicht kann Davor recht schwingen himmelan.
4. Ach, wer wird mich befreien
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