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I. Allgemeine Gebetlieder. 11
Gnaden bin; Du willst mir selbst die Ehre gönnen, Du gabst den Sohn für mich dahin, Der war den Sündern zugezählt, In dem die Sünder auserwählt.
10. Laß mich in Liebe heilig le— ben, Unsträflich dir zum Lobe sein; Versichere mein Herz da— neben: Es reiße keine Lust noch Pein Mich von der Liebe Got—
Mel. Wie selig bin ich. 15. Nicht um ein flüchtig Gut der Zeit, Ich fleh um deinen Geist, Gott, den zu meiner Se— ligkeit Dein theures Wort ver— heißt.
2. Die Weisheit, die vom Him— mel stammt, O Vater, lehr er mich, Die Weisheit, die das Herz entflammt Zur Liebe gegen dich.
3. Dich lieben, Gott, ist Selig⸗ keit; Gern thun, was dir gefällt, Wirkt reinere Zufriedenheit Als alles Glück der Welt.
Eigene Mel. 16. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend Und deinen heil'gen Geist uns send, Mit Hilf und Gnad er uns regier Und uns den Weg zur Wahrheit führ!
2. Thu auf den Mund zum Lo— be dein, Bereit das Herz zur An⸗ dacht fein; Den Glauben mehr', stärk den Verstand, Daß uns dein Nam werd wohl bekannt,
(Joh. 14, 18. 16, 13.
tes hin, Jesu bin.
11. Tod, Leben, Trübsal, Angst und Leiden, Was Welt und Hölle in sich schließt, Nichts soll mich von der Liebe scheiden, Die da in Christo Jesu ist. Ja, Amen, Vater aller Treu, Zähl mich den Auserwählten bei!
Ph. Fr. Hiller, geb. 1699 + 1769. Ps. 51, 12.
4. Vertrauen hab ich dann zu dir; Dann schenket auch dein Geist Das freudige Bewußtsein mir, Daß du mir gnädig seist.
5. Er leite mich zur Wahrheit hin, Zur Tugend stärk er mich Und zeige, wenn ich traurig bin, Auch mir als Tröster sich.
6. Er schaff in mir ein reines Herz, Versiegle deine Huld, Und er bewaffne mich im Schmerz Mit Muth und mit Geduld.
Chr. Fr. Neander, geb. 1728 + 1802.
Weil ich in Christo
Luk. 11, 15.)
Habak. 2, 14.)
3. Bis wir singen mit Gottes Heer: Heilig, heilig ist Gott, der Herr! Und schauen dich von An— gesicht In ew'ger Freud und sel'⸗ gem Licht.
4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, Dem heil'gen Geist in einem Thron! Der heiligen Dreifaltigkeit Sei Lob und Preis in Ewigkeit!
Wilhelm, Herzog von Sachsen-Weimar, geb. 1598 + 1662.
Mel. O Gott, du frommer; oder: Ach Luk. 23, 42.
Gott, verlaß mich nicht.
(Nehem. 13, 31.
Röm. 8, 32 ꝛc.) 17. Ach Gott, gedenke mein, ist das schöne Wort, Das mich Gedenke mein zum besten! Dies allein mag trösten. Ich fürchte


