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Das Schwert des Geistes : Gottes Wort für den täglichen Gebrauch / ausgewählt, mit Leitwort und Lesetafel versehen von H. Schöttler
Entstehung
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johannes.

der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder lieb⸗ hat. Denn das ist die Botschaft, die ihr gehört habt von Anfang, daß wir uns untereinander lieben sollen. Daran haben wir erkaͤnnt die Ciebe, daß er sein Ceben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Ceben für die Brüder lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und schließt sein herz vor ihm zu, wie bleibt die Ciebe Gottes bei ihm?

meine indlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Cat und mit der Wahrheit.

5. Golt ist Liebe.(1. J0h. 4, 710, 1621.) Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die CLiebe ist von Gott, und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebhat, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen.

Darin steht die Ciebe: nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur versöhnung für unsre Sünden. Und wir haben erkannt uncl geglaubt die Ciebe, die Gott zu uns hat.

Gott ist iebe: unchwer in der Ciebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die LCiebe völlig bei uns, daß wir eine Sreudigkeit haben am Cage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sinck auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Ciebe, sondern die völlige(iebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.

Casset uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 80o jemand spricht: lch liebe Gott und haßt seinen Bruder, der ist ein Iügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht7 Und dies Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

6. Sieghafter Glaube.(dus 1. Joh. 5.) Das ist die Ciebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sindenicht schwer. Alles, was von Gott

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Nier betsucht zum Böt eglicher gereizt u hat, geh endet ist