ingen rt in schal⸗ Zahl.
1676.
enn gr.
mein ingen Freud Hört, hören ruft:
seiner 5„ der allem tensch, Got⸗ t sich
nun giebt, e Ma⸗ mmserm Sohn
Macht
seiner mich süßen
lieben
3. Weihnachtslieder. 17
Brüder, was euch quält, was euch fehlt; ich bring alles wieder.
5. Nun, so kommt und laßt uns laufen! Stellt euch ein, Groß und Klein, kommt mit großen Haufen! Liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet.
6. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Thür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
7. Wer sich findt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewissens⸗ schmerzen, sei getrost, hier wird gefunden, der in Eil machet heil auch die tiefsten Wunden.
8. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.
9. Süßes Heil! laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt an⸗ hangen. Du bist meines Lebens Leben; nun kann ich mich durch dich wohl zu— frieden geben.
10. Ich will dich mit Fleiß bewahren, ich will
dir leben hier, und mit dir heimfahren. Mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben.
Paul Gerhardt, 4 1676.
Mel. Nun freut euch, l. Christen ꝛc. 29 Ich steh an deiner
Krippe hier, o Jesu, du mein Leben, ich stehe, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben. Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Muth, nimm alles hin, und laß dirs wohl gefallen.
2. Da ich noch nicht ge— boren war, da bist du mir geboren, und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren. Eh ich noch war ans Licht gebracht, da hat dein Herze schon be— dacht, wie du mein wolltest werden.
3. Ich lag in tiefer Todes⸗ nacht, du wurdest meine Son⸗ ne, die Sonne, die mir zuge⸗ bracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werthe Licht des Glaubens in mir zugericht, wie schön sind deine Strahlen!
4. Ich sehe dich mit Freu⸗ den an, und kann mich nicht satt sehen, und weil ich nun nicht weiter kann, bleib ich bewundernd stehen. O, daß


