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8 2. Adventlieder.
9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zer⸗ streuen in einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, dem alle Macht und List der Feinde viel zu wenig zum Wider⸗ stande ist.
10. Er kommt zum Weltge⸗ richte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal zu ewgem Licht und Wonne in deinen Freu⸗ densaal. Paul Gerhardt, 4 1676.
Mel. Aus meines Herzens Grunde.
20 Non jauchzet all, ihr * Frommen, in dieser Gnadenzeit, weil unser Heil ist kommen, der Herr der Herrlich— keit; zwar ohne stolze Pracht, doch mächtig, zu verheeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht.
2. Kein Scepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt: im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt; er will hier seine Macht und Majestät ver⸗ hüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht.
3. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr berathen werden und gehn die rechte Bahn, die zu dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verach⸗ tet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt.
4. Ihr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit; die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid dennoch wohlge— muth, laßt eure Lieder klingen, dem König lobzusingen, der ist eur höchstes Gut.
5. Er wird nun bald erschei⸗ nen in seiner Herrlichkeit, und euer Leid und Weinen verwan⸗ deln ganz in Freud; er ist's, der helfen kann; macht eure Lam⸗ pen fertig und seid stets sein gewärtig; er ist schon auf der Bahn. Michael Schirmer, 4 1678.
Mel. Meinen Jesum laß ich nicht. 21 H Sohn Davids
Sohn kommt in Zion eingezogen. Auf, bereitet ihm den Thron, setzt ihm tau⸗ send Ehrenbogen, streuet Pal— men, machet Bahn, daß er Ein-⸗ zug halten kann.
2. Hosianna! sei gegrüßt! komm, wir gehen dir entgegen. Unser Herz ist schon gerüst, will sich dir zu Füßen legen. Zeuch zu unsern Thoren ein, du sollst uns willkommen sein.
3. Hosianna! Friedefürst, Eh⸗ renkönig, Held im Streite, alles, was du bringen wirst, das ist unsre Siegesbeute. Deine Rechte bleibt erhöht und dein Reich allein besteht.
4. Hosianna! lieber Gast, wir sind deine Reichsgenossen, die du dir erwählet hast: ach, so laß uns unverdrossen deinem Scepter dienstbar sein, herrsche du in uns allein.
5. Hosianna! komme bald, die Verheißung zu erfüllen. Sollte gleich die Knechtsgestalt deine Majestät verhüllen, o so kennet Zion schon Gottes und auch Davids Sohn.
6. Hosianna! steh uns bei; o Herr, hilf, laß wohl gelingen, daß wir ohne Heuchelei dir das Herz zum Opfer bringen. Du
nimmst keinen Jünger an, der⸗
dir nicht gehorchen kann.
30 eile, be Gesegn willd d sianna, kommst
Mel
2.
Seele, sprich: mir, sie zeuch m was dr
2. K


