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sund, das tausend Sündenwürmer wund bis auf den Tod gebißen. ö
7. Die Thorheit meiner jungen Jahr und alle schnöde Sachen verklagen mich zu offenbar, was soll ich, Armer, machen? Sie stellen, HErr, mir für Gesicht Dein unerträglichs Zorngericht und Deiner Höllen Rachen.
8. Ich habe meiner Greuel Qual und schäm sie zu bekennen; es ist ihr weder Maß, noch Zahl, ich weiß sie nicht zu nennen, und ist ihr keiner doch so klein, um welches willen nicht allein, ich ewig müßte brennen.
9. Bisher hab' ich in Sicherheit fein unbesorgt ge— schlafen, gesagt: Es hat noch lange Zeit, Gott pflegt nicht bald zu strafen; er fähret nicht mit unsrer Schuld so strenge fort, es hat Geduld der HErr mit seinen Schafen.
10. Dies alles jetzt zugleich erwacht, mein Herz will mir zerspringen; ich sehe Deines Donners Macht, Dein Feuer auf mich dringen; Du regest wider mich zu⸗ gleich des Todes und der Höllen Reich, die wollen mich verschlingen.
11. Die mich verfolgt, die große Noth, fährt schnell ohn Zaum und Zügel. Wo flieh ich hin? Du, Mor⸗ genroth, ertheil mir Deine Flügel, verbirg mich wo, Du fernes Meer; stürzt hoch herab, fallt auf mich her, ihr Klippen, Thürm und Hügel.
12. Ach, nur umsonst, und könnt ich auch bis in den Himmel steigen und wieder in der Höllen Bauch mich zu verkriegen neigen, Dein Auge dringt durch al⸗ les sich; Du wirst da meine Schand und mich der lich⸗ ten Sonne zeigen.
13. HErr IEsu, nimm mich zu Dir ein, ich flieh in Deine Wunden, die Du, o Heiland, wegen mein


