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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen
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Verzeichnis der Liederdichter.

62. Johann Gramann(Poliander), geb. 1487 zu Neustadt in Bayern, Ecks Sekretär bei der Disputation 1519, seit 1522 Luthers Freund, starb 1541 als Pfarrer zu Königsberg i. Pr. 3.

63. Ehristian Gregor, geb. 1723 zu Diersdorf in Schlesien, Her⸗ ausgeber des Brüdergesangbuches von 1778, gest. 1801 als Bischof der Brüdergemeinde zu Berthelsdorf. 353.(518).

64. Karl Georg Grüneisen, geb. 1802 zu Stuttgart, starb daselbst 1878 als Hofprediger und Oberkonsistorialrat. 470.

65. Cyriakus Günther, geb. 1650 zu Goldbach bei Gotha, gest. 1704 als Lehrer am Gymnasium zu Gotha. 305.

66. Karl Rudolf Hagenbach, geb. 1801 zu Basel, gest. 1874 als Professor der Theologie an der Universität seiner Vaterstadt. 202.

67. Georg Friedrich Philipp von Hardenberg, als Dichter Novalis. genannt, geb. 1772 auf Gut Wiederstedt im Mansfeldischen, gest.

1801 als Bergassessor in Weißenfels. 115. 358. 359. K16. 536.

68. Gottlieb Christoph Adolf von Harleß, geb. 1806 zu Nürn⸗ berg, Professor der Theologie zu Erlangen und Leipzig, Oberhof⸗ prediger in Dresden, zuletzt Präsident des protestantischen Ober⸗ konsistoriums in München, wo er 1878 starb. 453.

69. Klaus Harms, geb. 1778 zu Fahrstedt in Süderdithmarschen, gest. 1855 als Hauptpastor an St. Nikolai und Kirchenpropst in Kiel. 468.

70. Thomas Hartmann war um 1604 Diakonus in Eisleben. 122.

71. Karl Friedrich Harttmann, geb. 1743 zu Adelberg in Württem⸗ berg, Professor an der Karlsschule, bis 1812 Dekan in Lauffen, gest. 1815 in Tübingen. 405.

72. Johann Adam Haßlocher, geb. 1645 zu Speier, Pfarrer daselbst, nach der Zerstörung der Stadt durch die Franzosen Konsistorialrat und Hofprediger zu Weilburg in Nassau, wo er 1726 starb. 31

73. Julie von Hausmann, geb. 1826 in Riga, bis 1870 an ver⸗ schiedenen Orten, zuletzt in Biarritz, als Erzieherin thätig, seit 1870 Musiklehrerin an der St. Annenschule in Petersburg.*28.

74. Luise von Hayn, geb. zu Idstein in Nassau 1724, Mitglied der Brüdergemeinde, gest. 1782 als Pflegerin der ledigen Schwestern in Herrnhut. 34.

75. Heinrich Kornelius Hecker, geb. 1699 zu Hamburg, gest. 1743 als Pastor zu Meuselwitz bei Altenburg. 53. 2ʃ0.

76. Johann Heermann, geb. 1585 zu Raudten bei Wohlau in Schle⸗ sien, 16111634 Pastor zu Köben bei Glogau, erduldete in den Drangsalszeiten des dreißigjährigen Krieges mit seiner Gemeinde und in seinem Hause viel Kreuz und starb 1647 zu Lissa in Polen. Er ist der bedeutendste Liederdichter in dem Zeitraum zwischen Luther und Paul Gerhardt. 84. 95. 96. 123. 179. 180. 181. 240. 241. 242. 285. 286. 428. 454. 464. 502. 506.

77. Heinrich Held war um 1640 Rechtsanwalt in seiner Vaterstadt Guhrau in Schlesien. 42. 156.

78. Ludwig Helmbold, geb. 1532 zu Mühlhausen in Thüringen, gest.

1598 als Superintendent und Pfarrer daselbst. 4. 367.

79. Luise Hensel, geb. 1798 zu Linum bei Fehrbellin, dichtete in ihrer Jugend die beiden hier aufgenommenen Lieder, trat später