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Beicht- und Kommunionbuch / von Wilhelm Baur
Entstehung
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XI. Gebete. 135⁵

waschen, also, daß nun, weil ich in meinem Herrn Christo bin, nichts Verdammliches an mir ist. Darum will ich nun mit Freuden wieder heimgehen und die Zeit erwarten, bis du mich vollends zum Pfand und Versicherung meiner Seligkeit mit deinem Fleisch und Blut speisen und tränken wirst. Unterdessen thu meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündigt. Amen. Sebastian Göbel

11. Am Morgen des Kommuniontages. Abba, lieber Vater, wie herzlich liebst du mich, daß du mich nach zurückgelegter Nacht, da ich unter deinen Flügeln in deinen Armen sanft geschlafen, so gesund an diesem Morgen wie⸗ der auferwecket hast.

Dort mußte den Elias ein Engel wecken, der zu ihm sprach: Stehe auf und! und als Elias erwachte, sah er zu seinem Haupte ein geröstet Brot und eine Kanne mit Wasser. O seliger Morgen, da nicht ein Engel, sondern du, mein hochgelobter Gott, du mein barmherziger Vater selbst erscheinst und mir an diesem Morgen zurufst: Stehe auf und! Und da sich meine Seele ermuntert, so sieht sie bereits im Geist das Brot des Lebens und den Kelch voll des stärkenden Weines: deinen Leib, mein Jesu, dein Blut, mein Jesu, mit welchem du mich heute sättigen und tränken willst.

O demnach auf, auf meine Seele! lege ab alle Werke der Finsternis. Die Nacht ist vergangen, ziehe an das