el O du h, daß ich ich immer Liebe, das „du mein men.
II. Das Abendmahl.
Jetzt erkenne ich es stückweise; dann aber werde ich es erkennen, gleichwie ich er⸗ kannt bin. 1 Kor. 15, 12.
1. Mich hat herzlich verlangt, dies Oster— lamm mit euch zu essen, ehe denn ich leide(Luk. 22, 15), so sprach der Herr zu seinen Jüngern an dem Abend, da er das heilige Mahl stiftete. An das Passah⸗ mahl des Alten Bundes schloß er das Mahl des Neuen Bundes. Indem er zum letztenmal das Osterlamm mit den Seinen aß, gab er ihnen die Ordnung, nach der sie hinfort sprechen sollten: wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert(1 Kor. 5, 7). Hatten die Kinder Jsraels ein Lamm ohne Fehl, wir haben das Lamm Gottes, welches der Welt Sünde trägt, den ein⸗ zigen Sündlosen, über welchem die Stimme des himm⸗ lischen Vaters erklang: dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. War es in Israel des heiligen Mahles Gesetz, daß das Lamm ganz gegessen ward, so ist es in der Christengemeinde die Ordnung der Gnade, daß sie den ganzen Christus, den Gottessohn und Menschen⸗ sohn, den Propheten, Priester und König, in sich auf⸗
Baur, Kommunionbuch. 2


