2 Cinleitende Betrachtung. habest, in deiner Schwachheit, Ohnmacht und deinem Unver— mögen aus seiner Fülle schöpfest die Kräfte des Heils, des Widerstandes und der Ueberwindung, und dein Thun und Vornehmen dir gelinge. O, das ist ein unaussprechlicher Trost, daß unser Gott im Himmel, der Vater unseres Herrn Zesu Christi, ein Gott der Pilgrime und Fremdlinge ist. Nicht nur hat er sie lieb, sein Name heißt: Gott mit uns. Er ruft uns zu: Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, ich bin dein Gott. Ach, daß wir nur auf sein Wort hörten und merkten, wir könnten nicht mutlos und verzagt werden! Zum dritten hat dich Alles, was dir in deinem Tages⸗ gang begegnen mag, auf Gott hinzuweisen und zu demselben zurückzuführen. Jede Gabe seiner Liebe, jede Mahnung deines Gewissens und seines heiligen Wortes, jede Widerwärtigkeit und jede Trübsal haben dich zurückzu⸗ führen an das Herz deines Gottes. Wie er dir in Allem zuruft: Gieb mir, mein Sohn, dein Herz und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen, so muß die ungeteilte Hin— gabe deines Herzens und Lebens an Gott deine Antwort sein. Der Pilgrim Gottes hat nichts, das er sein eigen nennen dürfte; Alles ist Gottes und muß an Gott in herz— licher Freiwilligkeit zurückgegeben werden, damit es von ihm gesegnet und geheiligt werde. Die Losung eines Pilgrims ist: Ich bin nicht mehr mein eigen. Wohl denen, die also ihren Tagesgang verrichten, bei denen zur Wahr⸗ heit wird: Einer ist es, dem ich lebe, Den ich liebe früh und spat; Jesus ist es, dem ich gebe, Was er mir gegeben hat.
Ich bin in dein Blut verhüllt. Führe mich, Herr, wie du willt.
und t hast. ich Fürb sündi und Entsi daß und in de dir k sind. Her; Prei vor ohne Glar stuhll dieng wille


