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7. Und wenn's auch klagt!— Wenn Himmel und die Erde vergeht;„Es sollen Meine Worte bleiben!“ so spricht der HErr. Ich will es kind⸗ lich gläuben; die Worte sind's, die ewig mir's verschreiben, daß ich begnadigt durch Sein Ster⸗ ben werde— der Richter, der dereinst mein Ur⸗ theil spricht, derselbe ist's, deß Herz im Tode bricht.
31. Gottes Größe in der Natur. (Auf der Bastei in der Sächsischen Schweiz.) Mel. Nun ruhen alle Wälder.
Wie groß sind Deine Werke, Du GoOtt der Kraft und Stärke, die Du hier hingestellt! Ich schau' mit trunk'nen Blicken von hoher Felsen Rücken hinab in diese kleine Welt.
2. Kein Sturm in Ungewittern kann diesen Bau erschüttern, den Deine Hand gebaut. Jahr⸗ tausende schon zogen vorüber, Völker flogen; stolz hat er Beiden nachgeschaut.
3. Dort über tiefen Gründen, wo kaum der Blick kann finden der Berge starken Fuß, dort
lebten kühne Ritter, ihr Schwert trug Ungewit⸗
ter in's stille Thal statt Friedensgruß.
4. Hinab zum stillen Thale drang oft beim frohen Mahle der laute Jubelschall, wenn von dem Königssteine beim Kampfspiel und beim Weine ertönte der Posaunen Hall.
5. Wenn dort die Schwerter klirrten, wild durcheinander irrten, fand mancher Feind den Tod. Und zwischen Berg und Klüften drang dann zu stillen Lüften der Gattin Klag' in ihrer Noth.
6. Die Zeiten sind verschwunden, und and're,
still're Stunden umlagern diese Höh'n. Es weht des


