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5. Da Rath die Lerch' dir geben soll. Mich dünkt, als woll' ihr Singen recht kindlich und recht freudenvoll den Psalm des Dankes bringen.
6. Mach's eben so! Fang' erst nur an zu danken für dein Leben und alles, was, seit es begann, der HErr dir hat gegeben.
7. Das Danken soll der Weg ja sein, wo GOtt uns Heil erweiset“).— Der kann sich über Alles freu'n, der Ihn für Alles preiset.
28. Der Frühling.
Hinaus, hinaus in's Freie aus enger Stu⸗ benluft! Des milden Himmels Bläue, des ersten Veilchens Duft ruft freudig jeder Seele zu; Willkommen, lieber Frühling, du!—
2. Es treibt auf Wies' und Feldern so frisches Grün herpor, und in den dunkeln Wäldern tönt hell der Vögel Chor, es jauchzt des Baumes schwel⸗ lend Blatt:„Der Winter nun ein Ende hat!“
3. Ist's etwa dir im Herzen noch trübe Winter⸗ nacht?— Hinaus mit deinen Schmerzen, wo Rein GOe Frühling lacht! Sein Keimen wirft und
ein Gedeih'n in dich auch wohl den Lenz hinein.
4. Auf Wies' und Feld gar trübe hat Winter lang' geschwebt, doch hat die ew'ge Liebe den Frühlingstag gewebt, mit den Millionen Blüthen, still hier unter Winters Schnee und Hüll'.
5. Und wie nun Blüthe sprießet auf Blüth' so frisch und schnell, so dich aus Allen grüßet ein Aug' gar treu und hell. Kennst du es wohl? In Todesschmach für dich es einst am Kreuze brach.
6. Dieß Aug' voll Heilandsgüte ist stets auf dich gericht't; was auch dein Leben biete, dieß Aug'
Pfalm 50, 23.


