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4 weckte, wer in Sünden schlief.
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Asche fällt. Hier muß das Herz verglühen, das Waizenkorn verdirbt; dort oben gilt ein Blühen, das nimmermehr erstirbt.
4. Du Gärtner treu und milde, o laß uns fromm und fein zum himmlischen Gefilde, zum ew'gen Lenz gedeih'n! Gieb Deinen Pflanzen Säfte, damit sie herrlich steh'n, und gieb den Schwachen Kräfte! sonst müssen sie vergeh'n.
26. Des Trostes Quelle.
Aus der Schwermuth dumpfer Zelle nach des Trostes frischer Quelle schmachtete mein Sinn; auf die Höhen, Thäler, Triften, zu des Frühlings reinen Lüften drängt' und zog's mich hin. 2. Und ich sah'n das junge Leben kühn und fröhlich sich erheben zu der Sonne Licht; sah' die Knospe sich entfalten und zur Blume sich gestal⸗ ten, zart wie ein Gedicht. 3. Aus des Haines tiefem Schweigen tönt' in wunderbarer Reigen sanft in meinen Schmerz; und die Augen voller Thränen, und die Brust voll Lieb' und Sehnen, schaut' ich himmelwärts; 4. Und ich dacht' an GOttes Güte, an des (Herzens heil'ge Blüthe, an des Geistes Wehen;
sahe dort in Sternengängen grüßend unter Har⸗ fenklängen traute Wesen stehen.—INN 5. Und es wurde still und düster, manchma« 1
bebt' esswie Geflüster; und ich war allein, ach l
gugten, stand und dachte Sein:
un Alles uns entdeckte, mit allmächt'ger Stimme
unz stand in stummem Bangen, mit unsäglichem
ccht' an meines IEsu Frieden, wie Er Sichalle Müden und Belad'nen rief; Sich
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