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Volk und
Eigene Weise 36 Verleih uns Frieden
ö gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten; es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine. Martin Luther, 1483—1546
Eigene Weise
364 Zeuch an die Macht, du Arm des Herrn,
wohlauf! und hilf uns streiten!
Noch hilfst du deinem Volke gern,
wie du getan vorzeiten.
Wir sind im Kampfe Tag und Nacht,
o Herr, nimm gnädig uns in acht,
und steh uns an der Seiten.
2 Mit dir, du starker Heiland du, muß uns der Sieg gelingen; wohl gilt es streiten immerzu, bis einst wir dir lobsingen.
Vaterland
Nur Mut! die Stund ist nimmer weit,
da wir nach allem Kampf und Streit
die Lebenskron erringen.
3 Drängt uns der Feind auch um und um,
wir lassen uns nicht grauen;
du wirst aus deinem Heiligtum
schon unsre Not erschauen.
Fort streiten wir in deiner Hut
und widerstehen bis aufs Blut
und wollen dir nur trauen!
4 Herr, du bist Gott! In deine
Hand
o laß getrost uns fallen!
Wie du geholfen unserm Land,
so hilfst du fort noch allen,
die dir vertraun und deinem Bund
und freudig dir von Herzensgrund
ihr Loblied lassen schallen. Friedrich Oser, 1820—1891


