Advent
mein Denken, Herr, und all mein Sinnen ganz deinem teuren Dienstzu weihn. O laß mich deinen Trost gewinnen, o Jesu, ziehe bei mir ein. Wilhelm Osterwald, 1820—1887 (nach Elmenhorst, 1632—1704)
Eigene Weise Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir; ja, er kommt, der Friedefürst. Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem!
2 Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet, deinem Volk! Gründe nun dein ewig Reich, Hosianna in der Höh! Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!
3 Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild! Ewig steht dein Friedensthron, du des ewgen Vaters Kind! Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüßet, König mild! 182⁰
Eigene Weise oder nach der Weise: Valet will ich dir geben
Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir,
o aller Welt Verlangen,
o meiner Seelen Zier?
O Jesu, Jesu, setze
mir selbst die Fackel bei,
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damit, was dich ergötze, mir kund und wissend sei.
2 Dein Zion streut dir Palmen
und grüne Zweige hin,
und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen
in stetem Lob und Preis
und deinem Namen dienen,
so gut es kann und weiß.
3 Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud, als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.
4 Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichtum tut.
5 Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt als das geliebte Lieben, womit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast, die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast.
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