Ge bot. hebrechen. as 7
lUrchten und ch und üchtig id Werken vns
Werken und
Gemahl lieben eGe bo 1. ehlen.
—29
jürchten und
sers Nächsten nehmen, noch der Handel an ern ihm sein helfen bessem
Hebot. sch Jeugnis Nächsten. 45²
fürchten und sern Nächsten zen, verraten, sen Leumund len ihn ent n ihm reden fehren
Das zweite
Das neunte Gebot.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Baus.
Was ist das? ö
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause stehen, noch mit einem Schein des Rechts an uns bringen, sondern ihm, dasselbe zu behalten, förderlich und dienstlich sein.
Das zehnte Gebot.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Unecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.
Was ist das?
Wir sollen Gott fürchten und
Hauptstücck. 67
anhalten, daß sie bleiben und thun, was sie schuldig sind.
Was sagt nun Gott von
diesen Geboten allen?
Er sagt also: Ich der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der über die, so mich hassen, die Sünde der Väter heimsucht an den Uindern bis ins dritte und vierte Glied, aber denen, so mich lieben und meine Gebote halten, thue ich wohl in tausend Glied.
Was ist das?
Gott drohet zu strafen alle, die diese Gebote übertreten; darum sollen wir uns fürchten vor seinem Zorn und nicht wider solche Ge bote thun. Er verheißet aber
lieben, daß wir unserm Nächsten Gnade und alles Gute allen, die
nicht sein Weib, Gesinde oder Vieh abspannen, abdringen oder ab— wendig machen, sondern dieselben
solche Gebote halten; darum sollen wir ihn auch lieben und vertrauen und gerne thun nach seinen Geboten.
——
Das zweite
Der christli
wie ein Hausvater denselben sein
Hauptstück. che Glaube,
iem Gesinde auf das einfältigste
vorhalten soll.
Der erste Artikel. Von der Schöpfung.
Ich glaube an Gott den Dater, Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erden.
Was ist das?
Ich glaube, daß mich Gott ge⸗
schaffen hat samt allen Kreaturen,
mir Leib und Seele, Augen, Ohren
und alle Glieder, Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält; dazu Kleider und Schuh, Essen und Trinken, Haus und Hof, Weib und Kind, Acker, Vieh und alle Güter; mit aller Not-— durft und Nahrung des Leibes und Lebens reichlich und täglich
versorget, wider alle Fährlichkeit beschirmet und vor allem Uebel be hütet und bewahret; und das alles aus lauter väterlicher, gött licher Güte und Barmherzigkeit, ohne all mein Verdienst und Wür digkeit; des alles ich ihm zu danken und zu loben, dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewißlich wahr.
Der zweite Artikel.
Von der Erlösung.
Und an Jesum Christum, seinen einigen Sohn, unsern Berrn, der empfangen ist von dem Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontio
⁷


