7⁰⁴4 Verzeichnis der Liederdichter. D0
Richter, Christian Friedrich, 1676—1711, aus Sorau, Franckes Mitarbeiter als Inspektor des Pädagogiums und Arzt des 233.2796 in Halle, dem er überhaupt sich völlig widmete. 278. 279.
Ringwald, Bartholomäus, 1330— 1598, aus Frankfurt a. O., starb als Pfarrer zu Langfeld bei Sonnenburg in der Neu⸗ mark. 222.
Rinkart, Martin, 1586— 1649, seit 1617 Archidiakonus in seiner Vaterstadt Eilenburg, erlebte hier das ganze Elend des 30jährigen Krieges, half in einem Jahre 4480 an der Pest Gestorbene beerdigen, geriet unter dem Druck der Zeiten tief in Schulden, dichtete aber gleichwohl und schuf 1630 oder 1631 das 1636 als„Tischlied nach dem Essen“ erstmals veröffentlichte Danklied: 2.
Rist, Johann, geb. 1607 zu Ottensen, 1 1667 als Pastor zu Wedel(Holstein), Stifter einer dichterischen Gesellschaft, des „Elbschwanenordens“, welcher aber bald wieder einging. 59. 72. 119. 139. 208. 224. 349. 302.
Rodigast, Samuel, geb. 1649 zu Gröben bei Jena, + 1708 als Rektor des Gymnasiums zum grauen Kloster in Berlin, mit Spener befreundet. 326.
Rothe, Johann Andreas, 1688—1758, zuerst Zinzendorfs Patronatspfarrer in Berthelsdorf, konnte sich aber in die Herrnhuter Art auf die Dauer nicht finden und starb als Pfarrer zu Thommendorf bei Bunzlau. 240. 413.
Rothen, Johannes, 1797—1876, Schüler des Inspektors Zeller in Beuggen, dann in Basel. 311.
Rube, Johann Christoph, geb. 1665, Amtmann zu Burg⸗ Gemünden(Oberhessen), wo er 1746 starb. 429.
Rückert, Friedrich, 1788— 1866, geb. in Schweinfurt, Professor in Erlangen und Berlin, starb auf seinem Gute zu Neuses bei Koburg; hervorragender Kenner des Morgenlandes, als Dichter ausgezeichnet durch Formvollendung und Vielseitigkeit. 65.
Rutilius, Johann Martin, 1350— 1618, 4 als Archidiakonus in Weimar. 233.
Sachse, Christian Friedrich Heinrich, 1785— 1860, Hofprediger und Konsistorialrat in Altenburg. 416.


