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3. Du schafftest, daß der Witt'rung Lauf der Saat er⸗
sprießlich war; sie wuchs zu 552
reichen Ernten auf. So kröntest du das Jahr.
4. Und selbst zum Ernten schenktest du uns Kräfte und Gedeih'n. Wir sammelten in Fried' und Ruh', Gott, deinen Segen ein.
5. Auf, Christen, unserm Gott und Herrn sei Lob und Dank gebracht! Er segnet, er beglückt so gern; preist seine Huld und Macht!
6. Ihm dankt der Vögel muntrer Chor und preist den Herrn der Welt; froh tönet ihr Gesang empor zu Gott, der sie erhält.
7. Der ist nicht wert, ein Mensch zu sein, nicht deiner Gaben wert, der dich nicht ohne Heuchelschein durch That und Leben ehrt.
S. Mit froher Seele preisen wir, Gott, deine Vatertreu'. Zieh' unsre Herzen ganz zu dir und steh' uns ferner bei! 9. So lang in uns das Herz noch schlägt, die Augen offen steh'n, soll unser Herz, von Dank bewegt, auf deine Güte seh'n! Zweibr. Gesangbuch, 1804.
Besondere Zeiten.
Mel. 236. Was Gott thut, das ist wohlgethan ꝛe.
„Preist, Christen, mit Zufriedenheit, preist Gott, den Herrn der Ernte, daß sich nicht ganz die Fruchtbarkeit von unsrer Flur entfernte! Noch stets erhält er seine Welt; was nötig ist zum Leben, will er uns allen geben.
2. Er ist der Herr, in seiner Hand ist, was die Erde bringet; des Menschen Mühe baut das Land; Gott gibt, daß sie gelinget. Von ihm allein kommt das Gedeih'n, und er nur läßt die Saaten blüh'n, reifen und geraten.
3. Wir sahen froh in Hoffnung schon der reichsten Ernt' entgegen, und plötzlich ist er uns entfloh'n, der uns gezeigte Segen. Gott nimmt, Gott gibt, was ihm beliebt; sein Rat ist uns verborgen; doch will er uns versorgen.
4. Was trauern wir und säumen noch, den Vater zu erheben? Nein, laßt uns trotz dem Mangel doch ihm Ruhm und Ehre geben! Preis sei dem Herrn! Von Unmut fern laßt ihm zum Wohlgefallen ein frohes Lied erschallen!


