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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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sein Thun nur Gott gefällt, nicht das Geräusch des Ruhms

der Welt.

6. Doch wachsen soll der Tugend Saat und blüh'n, was er im stillen that, zu reichen Ernten in der Zeit, zu reichern in der Ewigkeit.

7. Wie unsrer Fluren Saat durch dich im stillen keimet, väterlich, obgleich von Menschen nicht bemerkt, durch deine Mild', o Gott, gestärkt.

8. Es brause fürchterlich umher des Winters mächt' ger Sturm; auch er bringt dann noch Segen, wenn er droht, von dir, der wohlthut auch durch Not.

9. Wie viele Freuden haben wir auch jetzt, o milder Gott, von dir, der du so väterlich uns trägst, uns sättigest, er⸗ wärmst und pflegst!

10. Durch Vater, sei dir, wer dich kind⸗ lich ehrt, getreu! Laß jeden deinen Ruhm erhöh'n und freudig deine Wege geh'n!

11. Und jeder Wechsel deiner Zeit entflamm uns, Herr, zur

Besondere Zeiten.

alle Zeiten,

12. Du bleibst stets mächtig, Gott, und groß. Wir werden, wenn der Erde Schoß auch uns bedeckt hat, dich zu seh'n, aus unsern stillen Gräbern geh'n

13. Und, auferweckt, das Feierkleid der himmlischen Un⸗ sterblichkeit anlegen und vor deinem Thron dich preisen, Gott, und deinen Sohn,

14. Daß nun hinfort kein Wechsel ist, daß du in allem alles bist, ein Gott, der nach des Grabes Nacht den

Frommen ewig selig macht. Joh. Andr. Cramer, 17231788.

Saatzeit. Erntezeit.

Dankfest für Ernte und Herbst. Mel. 263. In dich hab' ich gehoffet, Herr ꝛe. 547. Liebreicher Gott, dein Segenswort erzeiget sich noch immerfort in seiner Kraft auf Erden, daß unser Feld mit Nutz bestellt und angebaut kann werden. 2. In Hoffnung streu'n

Dankbarkeit und mach' uns ähnlich deinem Bild; denn du bist immer gut und mild.

wir Samen aus; doch segnest du nicht Feld und Haus, so ist die Müh' vergebens. Nur