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Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel / hrsg. vom Königl. Konsistorium zu Cassel unter Mitw. des Gesamt-Synodal-Ausschusses
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age euch: Dieser het in sein Haus sich selbst get werden; iedriget, der

stage nach tis.

. 3, 49. Geistes.)

en aber haben stum zu Gott. g sind von uns nlen, als von daß wir tüchtig

elcher auch uns das Amt zu

staments, nicht dern des Geistes.

Klarheit wi doch aufhöret, nehr das Amt,

Klarhelt haben!

das die Ver⸗ Inchel dat, viel das die Ge⸗

sberschwendlihe

Am 13. Sonntage nach Trinitatis.

Ohren auf und das Band seiner Zunge ward los, und er redete recht. Und er verbot ihnen, sie sollten's niemand sagen. Je mehr Er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten, und wunderten sich über die Maßen, und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.

Am 13. Sonntage nach Trinitatis. Epistel. Röm. 3, 2128. (Allein durch den Glauben.)

N aber ist ohne Zuthun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbaret, und be⸗ zeuget durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christ zu allen und auf alle, die da glauben. Denn es ist hie kein Unterschied; sie sind allzumal Sünder, und mangeln des Ruhmes, den sie an Gott haben sollten; und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Christum Jesum geschehen ist, welchen Gott hat vor⸗ gestellet zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde ver⸗ giebt, welche bis anher blieben war unter göttlicher Geduld; auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtig⸗ keit, die vor ihm gilt; auf daß Er allein gerecht sei, und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum. Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch welch Gesetzꝰ durch der Werke Gesetz? Nicht also, sondern durch des Glaubens Gesetz. So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Evangelium. Luc. 10, 2337. (Der barmherzige Samariter.)

nd er wandte sich zu seinen Jüngern, und sprach insonder⸗ heit: Selig sind die Augen, die da

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sehen, das ihr sehet. Denn ich sage euch: Viel Propheten und Könige wollten sehen, das ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und hören, das ihr höret, und haben's nicht gehöret. Und siehe, da stund ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muß ich thun, doß ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Wie stehet im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Er antwortete und sprach:Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Krdnien von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte, und deinen Nächsten als dich selbst. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht ge⸗ antwortet; thue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen, und sprach zu Jesu: Wer ist denn mein Nächster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho, und siel unter die Mörder; die zogen ihn aus, nnd schlugen ihn, und gingen davon, und ließen ihn halb tot liegen. Es begab sich aber ohngefähr, daß ein Priester dieselbige Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. Desselbigen gleichen auch ein Levit, da er kam zu der Stätte, und sah ihn, ging er vorüber. Ein Samariter aber reiste, und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden, und goß drein Ol und Wein, und hub ihn auf sein Tier, und führte ihn in die Herberge, und pflegte sein. Des andern Tages reiste er, und 309 heraus zween Groschen, und ga sie dem Wirte, und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst darthun, will ich dir's be⸗ zahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher dünkt dich, der unter diesen dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm that. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin, und thu desgleichen. 3*