32 Epiphanias
32
Matth. 2, 11
Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht(Nr. 197)
Jesu, großer Wunderstern,
der aus Jakob ist erschienen, meine Seele will so gern
dir an deinem Feste dienen. Nimm doch, nimm doch gnädig an, was ich Armer schenken kann.
2
Nimm das Gold des Glaubens hin, wie ichs von dir selber habe und damit beschenket bin;
so ist dirs die liebste Gabe;
laß es auch bewährt und rein in dem Kreuzesofen sein.
3
Nimm den Weihrauch des Gebets, laß ihn gnädig dir genügen; Herz und Lippen sollen stets, ihn zu opfern, vor dir liegen. Wenn ich bete, nimm es auf und sprich Ja und Amen drauf.
4 Nimm die Myrrhen bittrer Reu; ach mich schmerzet meine Sünde. Aber du bist fromm und treu, daß ich Trost und Gnade finde und nun fröhlich sprechen kann: Jesus nimmt mein Opfer an.
Erdmann Neumeister, 1671-1756.
33
Mel.: Einer ist König, Immanuel sieget(Nr. 106)
1
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude;
Aund O, Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide;
Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde, erzählets den Heiden:
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden!
2
Jesus ist kommen, nun springen die Bande,
Stricke des Todes, die reißen ent⸗ zwei.
Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden;
er, der Sohn Gottes, der machet recht frei,
bringet zu Ehren aus Sünde und Schande;
Jesus ist kommen, nun springen die Bande!
Fsus bricht!
sprenge
Jesus Himmi Dieser öfnet
Denkt
Nsus
Iqus Süind Sünd stirbt Abgr
—— Vesus


