16 Weihnachten
4
Sollte von uns sein gekehret, der sein Reich
und zugleich
sich selbst uns verehret?
Sollt uns Gottes Sohn nicht der jetzt kömmt, llieben, von uns nimmt,
was uns will betrüben?
5
Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich
mich und dich,
spricht mit süßen Lippen:
Lasset fahrn, o liebe Brüder, was euch quält,
was euch fehlt;
ich bring alles wieder.
6
Ei, so kommt und laßt uns laufen, stellt euch ein,
groß und klein,
eilt mit großen Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet; schaut den Stern,
der euch gern
Licht und Labsal gönnet.
—
1 Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Tür zu den wahren Freuden; faßt ihn wohl, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
8
Wer sich fühlt beschwert im Herzen, wer empfindt
seine Sünd
und Gewissensschmerzen,
sei getrost: hier wird gefunden, der in Eil
machet heil
die vergift'ten Wunden.
9
Die ihr arm seid und elende, kommt herbei,
füllet frei
eures Glaubens Hände.
Hier sind alle guten Gaben und das Gold,
da ihr sollt
euer Herz mit laben.
10 Süßes Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben; nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben.
11 Ich will dich mit Fleiß bewahren; ich will dir leben hier, dir will ich abfahren; mit dir will ich endlich schweben voller Freud
ohne Zeit dort im andern Leben.
Paul Gerhardt, 1607-1676.
Sünd und Zod und 2 wir, die u
werfen all
Sehet, wa Seinen S Dieser kar aus dem L
Seine Set .
Neb ud: uns, die 3u besuche
Deutsch.


