6 Und wie deine Ankunft war, voller Sanftmut ohn Gefahr, also sei auch jederzeit deine Sanftmut mir bereit.
0 Tröste, tröste meinen Sinn, weil ich schwach und blöde bin, und des Satans schlaue List sich zu hoch für mich vermißt.
Advent
8 Tritt der Schlangen Kopf entzwei, daß ich aller Angsten frei dir im Glauben um und an selig bleibe zugetan;
9 Daß, wenn du, o Lebensfürst, prächtig wiederkommen wirst, ich dir mag entgegengehn und vor dir gerecht bestehn. Heinrich Held, 1620—1659.
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Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht(Nr. 197)
1 Hosianna! Davids Sohn kommt in Zion eingezogen. Auf, bereitet ihm den Thron, setzt ihm tausend Ehrenbogen; streuet Palmen, machet Bahn, daß er Einzug halten kann.
2 Hosianna! Sei gegrüßt.
Komm, wir gehen dir entgegen.
Unser Herz ist schon gerüst't, will sich dir zu Füßen legen. Zeuch zu unsern Toren ein,
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du sollst uns willkommen sein.
3 Hosianna! Friedefürst, Ehrenkönig, Held im Streite, alles, was du schaffen wirst, das ist unsre Siegesbeute. Deine Rechte bleibt erhöht, und dein Reich allein besteht.
4 Hosianna! Lieber Gast, wir sind deine Reichsgenossen, die du dir erwählet hast. Ach, so laß uns unverdrossen deinem Zepter dienstbar sein, herrsche du in uns allein.
5 Hosianna! Steh uns bei, o Herr, hilf, laß wohl gelingen, daß wir ohne Heuchelei dir das Herz zum Opfer bringen. Du nimmst keinen Jünger an, der dir nicht gehorchen kann.
6 Hosianna nah und fern! Eile bei uns einzugehen. Du Gesegneter des Herrn, warum willst du draußen stehen? Hosianna, bist du da? Ja du kommst, Hallelujah!
Benjamin Schmolck, 1672-1737.


