Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt,
als das geliebte Lieben,
womit du alle Welt
in ihren tausend Plagen
und großen Jammerlast,
die kein Mund kann aussagen, so fest umfangen hast.
6 Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.
. Ihr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht: er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt.
Mel.: Von Gott will
Mit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt,
bald wird das Heil der Sünder der wunderstarke Held,
den Gott aus Gnad allein
der Welt zum Licht und Leben versprochen hat zu geben,
bei allen kehren ein.
Advent
8 Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sündenschuld; nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld: er kommt, er kommt den Sündern zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil.
9 Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augenblick: er kommt, er kommt, ein König, dem wahrlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerstande seind.
10
Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in deinen Freudensaal.
Paul Gerhardt, 1607—1676.
6
ich nicht lassen(Nr. 213) 2 Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast; macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt; macht alle Bahnen recht: die Täler all erhöhet, macht niedrig, was hoch stehet,
was krumm ist, gleich und schlecht.
Ein Herz, bei Gott: ein Herz, mit Angst ein Herz, ind folge das kann u dem k
Uns der höchster ind was Weffült
Zions Irobs der woh hat sich


