Mit recht kindlichem Vertrauen“ Wollen wir die Felder bauen, à Oeffne Deine Gunadenhand,* Segne unser Vaterland.* Höre gnädig uns're Bitte,* Wende ab von uns'rer Hütte* Krankheit, Krieg und Hungersnoth,* Gib uns unser täglich's Brot.
Lied vom schmerzvollen Krenzweg.
Weinen möcht' ich— immer weinen, Jesus wird zum Tod verdammt.* Ach! wer zeiget mir nur Einen,* Welchen Lieb' zu Ihm entflammt;* Unter feigen Bösewichtern* Steht der höchste Herr — als Knecht,* Jesus bei den salschen Richtern* Findet weder Schutz noch Recht!
Blickt Ihn an— den Herrn der Gnaden,* Seht— das ist der gute Hirt,«* Welcher mit dem Kreuz beladen* Hier hinausgeführet wird;* Seht den Retter voll der Würde,* Welcher uns erlöset hat,* Seines Kreuzes Last und Bürde Ist— der Sünder Missethat!
Ach! zerschellt sind seine Glieder,* O entsetz— lich bitt'rer Fall!* Ach! Er stürzt zur Erde nie— der,* Kommt, betrauert Jesu Qual;* Es ist weit— zur Schädelstätte,* Blick' es an— o Herz von Stein, à Wer doch eine Thräne hätte, Zu beweinen solche Pein!—
Seine Mutter nicht verweilet* Sie versteht Ihn— Sie allein,* Und den Sohn zu schanen, eilet* Sie, die Zeugin Seiner Pein;* Fließen leine Liebesthräuen,* Bleibt noch starr, so Herz als Sinn;* Zieht Ihr mütterliches Sehnen* Keine Sehnsucht zu Ihm hin?—


