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Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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Mit recht kindlichem Vertrauen Wollen wir die Felder bauen, à Oeffne Deine Gunadenhand,* Segne unser Vaterland.* Höre gnädig uns're Bitte,* Wende ab von uns'rer Hütte* Krankheit, Krieg und Hungersnoth,* Gib uns unser täglich's Brot.

Lied vom schmerzvollen Krenzweg.

Weinen möcht' ich immer weinen, Jesus wird zum Tod verdammt.* Ach! wer zeiget mir nur Einen,* Welchen Lieb' zu Ihm entflammt;* Unter feigen Bösewichtern* Steht der höchste Herr als Knecht,* Jesus bei den salschen Richtern* Findet weder Schutz noch Recht!

Blickt Ihn an den Herrn der Gnaden,* Seht das ist der gute Hirt,«* Welcher mit dem Kreuz beladen* Hier hinausgeführet wird;* Seht den Retter voll der Würde,* Welcher uns erlöset hat,* Seines Kreuzes Last und Bürde Ist der Sünder Missethat!

Ach! zerschellt sind seine Glieder,* O entsetz lich bitt'rer Fall!* Ach! Er stürzt zur Erde nie der,* Kommt, betrauert Jesu Qual;* Es ist weit zur Schädelstätte,* Blick' es an o Herz von Stein, à Wer doch eine Thräne hätte, Zu beweinen solche Pein!

Seine Mutter nicht verweilet* Sie versteht Ihn Sie allein,* Und den Sohn zu schanen, eilet* Sie, die Zeugin Seiner Pein;* Fließen leine Liebesthräuen,* Bleibt noch starr, so Herz als Sinn;* Zieht Ihr mütterliches Sehnen* Keine Sehnsucht zu Ihm hin?