129
gethan,* Uns're Sünd' ist Schuld daran.“ Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.
Wenn an heißen Sommertagen* Schlossen Alles niederschlagen,* Was in Feld und Gärten grünt,* O so haben wir's verdient.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.
Wenn bei Blitz und Ungewittern* Wir an allen Gliedern zittern,* So wird Deine stark Hand* Erst den Sündern recht bekannt. Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.
Deine Allmacht zu verbreiten,* Schicktest Du zu Josef's Zeiten* Sieben Jahre Fruchtbar— keit* Und so lange theure Zeit.“* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.
In des Königs Achabs Tagen* Schlugst Du Israel mit Plagen,* Daß die Erde dürre war* Durch drei und ein halbes Jahr.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.
Selbst der Himmel schien verschlossen,* Da kein Regen sich ergossen* Wegen der Abgötterei, * Die das Volk trieb ohne Scheu.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.
Du gabst wunderbarer Weise Dem Elias seine Speise,* Da man durch das ganze Land * Schwere Hungersnoth empfand.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.
Endlich wirkte Buße Regen,* Und Du schick⸗ test Deinen Segen,* Du vergabst die Missethat, * Als Elias darum bat.* Höre gnädig u. s. f.
Lass' auch uns Erbarmung finden,* Wenn Du wegen uns'rer Sünden à Ungnädig geworden bist,* Und das Wetter schädlich ist.“* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.


