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Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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gethan,* Uns're Sünd' ist Schuld daran. Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.

Wenn an heißen Sommertagen* Schlossen Alles niederschlagen,* Was in Feld und Gärten grünt,* O so haben wir's verdient.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.

Wenn bei Blitz und Ungewittern* Wir an allen Gliedern zittern,* So wird Deine stark Hand* Erst den Sündern recht bekannt. Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.

Deine Allmacht zu verbreiten,* Schicktest Du zu Josef's Zeiten* Sieben Jahre Fruchtbar keit* Und so lange theure Zeit.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.

In des Königs Achabs Tagen* Schlugst Du Israel mit Plagen,* Daß die Erde dürre war* Durch drei und ein halbes Jahr.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.

Selbst der Himmel schien verschlossen,* Da kein Regen sich ergossen* Wegen der Abgötterei, * Die das Volk trieb ohne Scheu.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.

Du gabst wunderbarer Weise Dem Elias seine Speise,* Da man durch das ganze Land * Schwere Hungersnoth empfand.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.

Endlich wirkte Buße Regen,* Und Du schick⸗ test Deinen Segen,* Du vergabst die Missethat, * Als Elias darum bat.* Höre gnädig u. s. f.

Lass' auch uns Erbarmung finden,* Wenn Du wegen uns'rer Sünden à Ungnädig geworden bist,* Und das Wetter schädlich ist.* Höre gnädig uns're Bitte u. s. f.