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So wie wir zu hoffen pflegen!* Auf dich hoffen wir allein,‚“ Laß uns nicht verloren sein!
1.
Deinem Heiland, deinem Lehrer, Deinem Hirten und Ernährer,* Sion, stimm' ein Lob⸗ lied an;* Preis' nach Kräften seine Würde,“ Da kein Lobspruch, keine Zierde* Jemahls ihn errei— chen kann.
Laßt uns boch das Brot erheben,“ Das selbst lebt, und gibt das Leben,“ Das man heut uns Christen weist;“ Jenes Brot, mit dem im Saale * Christus bei dem heil'gen Mahle* Die zwölf Jünger selbst gespeist.
Unser Lob soll laut erschallen,“ Und das Herz von Freude wallen,* Denn der Tag hat sich genaht,* Da der Herr zum Tisch der Gnaden * Seine Freunde eingeladen, Und dieß Brot ge— opfert hat.
Durch das Lamm, das wir erhalten* Wird hier der Genuß des alten* Osterlammes abge⸗ than!* Und der Wahrheit muß das Zeichen,* Wie die Nacht dem Lichte weichen,* Und das Neue fanget an.
Was von Jesus dort geschehen, Was wir, so wie Er begehen, Mahnet uns an seinen Tod. * Als ein Opfer ihn zu ehren,* Nach der Vor⸗ schrift seiner Lehren* Opfern wir ihm Wein und Brot.
Doch wird, wie der Glaube lehret,* Brot in Christi Fleisch verkehret,* Und in Christi Blut der Wein,* Was dabei kein Auge siehet,* Dem Ver⸗ stande selbst entfliehet,“ Sieht der feste Glaube ein.
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