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* In deinem seligen Genusse* Vollend' uns ein⸗
stens unser Tod! 2.
Gottes Sohn in Brotgestalten,“ Hier auf dem Altar enthalten, Wahrer Gott und Me isch zu— gleich,“ Manet an Erbarmen reich!* Bring' aus deines Volkes Mitte* Unsre demuthsvolle Bitte“ Vor den Vater, der dich liebt, Und durch dich uns Alles gibt.
Er kann jeden neuen Morgen* Jegliches Ge schöpf versorgen,“ Seine Macht ist unbeschränkt,“ Stets auf unser Wohl gelenkt.“ Bring' aus deines Volkes Mitte u. s. w.
Er verleihe seinen Segen,“ Gebe Sonnen schein und Regen. Handle stets nach seiner Huld, *Nicht nach unsrer Sünden Schuld.“ Bring aus deines Volkes Mitte u. s. w.
Wenn sich Ungeziefer mehren,“ Um die Früchte zu verzehren,* Wenn auf vielen Regenguß* Saat 0.— Frucht verderben muß.* Bring' aus deines Volkes Mitte u. s. w.
Wenn an heißen Sommertagen R Schlossen alles niederschlagen,“ Wenn das Hochgewitter kracht * Und die Frevler zittern macht.* Bring' aus deines Volkes Mitte u. s. w.
Wenn sich schwere Sterbezeiten Fürchterlich umher verbreiten:* Und der. n tödtlich Gift“ Menschen ohne Rettung trifft,“ Bring' aus deines Volkes Mitte u. s. w.
Schlägt ein Krieg mit seinen Flammen* Ueber manches Land zusammen,* Daß bereits Ge— fahr und Noth* Unserm Vaterlande droht,* Bring' aus deines Volkes Mitte u. s. w.


