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Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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XVIII

aber ein wenig in die Höhe, damit es der Priester leicht fassen kann. Darnach nimmt er das Wasser⸗Kännlein in die rechte, den Teller aber in die linke Hand, geht eine Staffel hinab, und wartet stehend bei der Epistel⸗ Ecke, bis der Priester zur genannten Ecke hinausgeht, neiget sich der Ministrant ehrer⸗ bietig gegen den Priester, und gießet etwas Wasser über die Finger des Priesters, bis er seine Hände zurückziehet. Alsdann neigt er sich wieder, und gießet das Wasser vom Teller in das eigens hiezu bestimmte Gefäß, stellt die Kännlein mit dem Teller auf den Altar oder den Kredenztisch, geht mit dem Handtüchlein in die Mitte des Altars, kniet allda nieder, legt es zusammen, und nachdem der Priester das Orate Fratres gesagt, bei welchen Wor⸗ ten der Ministrant sich neiget, betet er in eben dieser Stellung das Suseipiat ꝛc., steht dann auf, legt das Handtüchlein auf die Kännlein oder neben den Teller hin, und kniet auf der Epistelseite nieder.

Beim ausgesetzten hochwürdigsten Gut ge⸗ schieht die Aufgießung auf folgende Art: der Ministrant muß in der Mitte des Altars stehen bleiben, und so wie der Priester, an der Epistelseite sich gegen das Volk kehret, muß der Ministrant hinaufgehen, und dem Prie⸗ ster mit Beobachtung der gehörigen Verbeugun⸗ gen das Wasser zum Händewaschen aufgießen. (Lateinisch.)(Verdeutscht.)

P. Orate Fratres! P. Betet Brüder!

D. Suscipat Domi⸗ D. Der Herr nehme