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3. Du fühlest das Gute In eigener Brust, Hebst dich zu heilgem Mute, Der Gottheit dir bewußt. 4. Der Welt zu erringen Gemeinsames Heil, Mußt du dich selbst bezwingen, Dann wirds auch dir zu teil. 5. Ja, das ist ein Streben Voll heiliger Lust: Es ist das Gottesleben In kleiner Menschenbrust.
Mel. 138: O Durchbrecher aller.
* 209. Aus dem eignen Herzen quillet Aller Freuden schönster Quell, Der den Durst nach Freude stillet, Immer kräftig, rein und hell. Ach, ihr eilt mit Hast vergebens In der Welt nach Lust umher, Stockt in euch der Quell des Lebens, Ist die Welt euch freudenleer.
2. Still und klar ins Leben sehen, Ist des Lebens höchste Lust, Und, wenn Stürme ringsum wehen, Ruhig sein in eigner Brust. Ziehn auch Wolken weit und weiter Um den kleinen Erdenball: Ist in dir der Himmel heiter, O, so ist ers überall.
Eigne Melodie.
210. Geistesfreiheit— unser Ziel!
Jedem Jüngling, der, entschlossen,
Sich mit strebenden Genossen
Freudig stürzt ins Kampfgewühl, Geht sie über Lust und Spiel.


