Und alle Räume, Land und Meer Erfüllt sein mächtig Wehen.
Hört ihn! fühlt ihn! ö Aller Weiten, aller Zeiten ewges Leben Ist des Gottesgeistes Weben.
2. Er weht: und Alles grünt und blüht. Er weht: und Himmelsfeuer glüht In gottverwandten Herzen! Er weht: aus Irrtums Nächten Bricht der Wahrheit sonnenhelles Licht, Und Sieg aus Todesschmerzen. Seht ihn! fühlt ihn! Hört ihn draußen wehn und brausen; Fühlt ihn innen in begeisterungsvollem Sinnen.
Mel. 45: Es ist das Heil uns kommen.
5 8. Seh ich des Weltalls stille Kraft, Die Weisheit seiner Werke, Wie Alles wirkt und lebt und schafft In Ordnung Schönheit, Stärke, Dann hebt sich Geist und Herz empor, Zu preisen mit im Weltenchor Den ewgen Geist des Lebens.
2. Wohin mein Auge blicken mag, In Nähe oder Ferne, Ob mich umstrahlt der lichte Tag, Ob leuchtend glühn die Sterne: Voll Staunen seh ich überall Nur Wunder in dem großen All, Wer kann sie jemals zählen?
3. Es lebt im Sonnenschein und Sturm, Im Wogendrang der Meere, Das Leben pulst im kleinsten Wurm, Reift in der goldnen Ahre, ö In 2 0 und Herz das Leben spricht, Wohin du blickst, es schweiget nicht In unzählbaren Welten. ö


