Das Wahre nur wird ewig stehn. Wirf weg, was dich bethöret! Wahrheit, Klarheit,
Lichtgedanken, ohne Wanken euch entgegen!
So nur blüht uns Lust und Segen.
Mel. 45: Es ist das Heil uns kommen.
2 6. Du heilge Macht, die allezeit Den bösen Feind bezwungen, Wenn er den freien Geist bedräut, Das Volk in Schlaf gesungen; Erweis auch heute deine Kraft, Die wackrem Streben Raum verschafft, Daß mancher Sieg gelungen.
2. Die Völker heben rings das Haupt; Sie wollen nicht mehr schlafen. Die Menschheit nicht mehr feige glaubt, Bestimmt zu sein zu Sklaven. Doch überall Gewalt und List Mit zähem Ernst beflissen ist, Solch menschlich Thun zu strafen.
3. Der Geist, der selber denkt und strebt, Das Wahre zu erkennen, Das Herz, in dem ein Feuer lebt, Fürs heilge Recht zu brennen, Die That, die sich der Menschheit giebt, Im Wohl der Brüder eignes liebt, Ist Gottes Kraft zu nennen.
Well.
Mel. 183: Wie schön leuchtet der Morgenstern.
7.
Er wirkt und schaffet nah und fern In Tiefen und in Höhen. Der Sterne zahlenloses Heer
er Weltkreis ist voll Geists des Herrn,


