und Anbetung— 4
seinem ganzen Königreich /hist alles recht, ist alles gleich. Gebt unserm Gott die Ehre!
4. dch rief zum Herrn in meiner Not: Ach Gott, vernimm mein Schreien! Da half mein Helfer mir vom Tod/ und ließ mir Trost gedeihen. Drum dank, ach Gott, drum dank ich dir. Ach danket, danket Gott mit mir, gebt unserm Gott die Ehre!
5. Der Herr ist noch und nimmer nicht/ von seinem Volk geschieden. Er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er/ die Seinen stetig hin und her. Gebt unserm Gott die Ehre!
6. Wenn Trost und Bilf ermangeln muß, die alle Welt er⸗ zeiget, so kommt, so hilft im Uberfluß/ der Schöpfer selbst und neiget/ die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh. Gebt unserm Gott die Ehre!
7. Zch will dich all mein Leben lang, o Gott, von nun an ehren. Man soll, Herr, deinen Lobgesang/ an allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, mein Geist und Leib erfreue dich. Gebt unserm Gott die Ehre!
8. Ihr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre! Die falschen Göftzen macht zu Spott; der Herr ist Gott, der Herr ist Gott! Gebt unserm Gott die Ehre!
9. So kommet vor sein Angesicht, mit Jauchzen Dank zu bringen. Bezahlet die gelobte Pflicht/ und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohl bedacht/ und alles, alles recht gemacht. Gebt unserm Gott die Ehre!
Johann Jakob Schütz, 7640- 69 14 Mel. 6
Ee den Herren, den mächtigen König der Ehren, meine ge⸗
liebete Seele, das ist mein Begehren. Kommet zu Hauf,
Pfalter und Harfe, wacht auf, lasset den Lobgesang hören!
2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Melers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt. Hast du nicht dieses verspüretꝰ


