Lob, Dank
J. Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht; das zeigen die Geschäfte, die seine Hand vollbracht. Er weiß viel tausend Weisen, zu retten aus der Not. Drum soll mein Berz ihn preisen/ im Ceben und im Tod.
4. Hier sind die treuen Sinne, die niemand Unrecht tun, die allen Gutes gönnen, mit Wohltun niemals ruhn. Gott hält sein Wort mit Freuden, und was er spricht, geschicht, und wer Gewalt muß leiden, den schützt er im Gericht.
3. Er ist das Licht der Blinden, erleuchtet ihr Gesicht, und die sich schwach befinden, die stellt er aufgericht. Er liebet alle Frommen, und die ihm günstig seind, die finden, wenn sie kommen, an ihm den besten Freund.
. Ach, ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm; der Herr allein ist König, ich eine welke Blum. Jedoch weil ich gehöre/ gen Zion in sein Zelt, ists billig, daß ich mehre /sein Lob vor aller Welt. Paul Gerhardt, 7507- 1676
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ch singe dir mit Herz und Mund, Herr, meines Berzens Lust, ich sing und mach auf Erden kund, was mir von dir bewußt. 2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad, die ewge Quelle Reuß daraus uns allen früh und spat/ viel Heil und Gutes eußt.
3. Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir/ allein gegeben werd? 4. Wer hat das schöne Himmelszelt, hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld„mit Tau und Regen nett? 5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most/ zu seinen Zeiten findt?
. Wer gibt uns Leben und Geblüt? Wer hält mit seiner 0157 den güldnen, werten, edlen Fried/ in unserm Vater⸗ an
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