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Sein rläßt st ge⸗ d im trägt All⸗
neiner tunde.
thut, sendet dieses Leben
weist, So irr und gleit ich nicht. Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen, Sein Wort der Wahrheit kann nicht trügen. Gott ist getreu!
4. Gott ist getreu! Er han⸗ delt väterlich, Und was er thut, ist gut; Die Trübsal auch. Mein Vater bessert mich Durch alles, was er thut. Die Trübsal giebt Geduld und Stärke Zum Fleiß in jedem guten Werke. Gott ist getreu!
5. Gott ist getreu! Er hat uns selbst befreit Von uns⸗ rer Sündennot Durch seinen Sohn, Durch dessen Heilig⸗ keit Und blutgen Opfertod. Damit wir möchten nicht ver⸗ derben, Ließ er den Einge⸗ bornen sterben. Gott ist getreu!
6. Gott ist getreu! Er, des ich ewig bin, Sorgt für mein ewig Wohl. Er rufet mich Zu seinem Himmel hin, Will, daß ich leben soll. Er rei⸗ nigt mich von allen Sünden Und läßt mich Trost durch Christum finden. Gott ist getreu!
7. Gott ist blie 2 Stets hat sein Vaterblick Auf seine Kinder acht. Er sieht mit Lust, Auch wenn ein irdisch Glück Sie froh und dankbar macht. Was uns zu schwer wird, hilft er tragen Und endlich stillt er alle Klagen. Gott ist getreu!
8. Gott ist getreu! Mein Herz, was fehlt dir noch,
Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.
Dich Gottes stets zu freun? Sei Gott getreu Und fürchte nichts, mag doch Die Welt voll Falschheit sein. Selbst falscher Brüder Neid und Tücke Gereicht am Ende mir zum Glücke. Gott ist getreu! 9. Gott ist getreu! Vergiß, o Seel, es nicht, Wie zärt⸗ lich treu er ist. Gott treu zu sein Sei deine liebste Pflicht, Weil du so wert ihm bist. Halt fest an Gott, sei treu im Glauben, Laß nichts den starken Trost dir rauben: Gott ist getreu!
Ehrenfried Liebich, geb. 1713, st. 1780.
Mel. Wachet auflruft uns d. Stimme. 15. Gott, mein Gott, du bist lebendig Und in Unsterb⸗ lichkeit selbständig, Du ewge Quelle alles Lichts. Du, du kannst von nichts abhangen, Dein Leben hat nie ange⸗ fangen, Und von Verändrung weiß es nichts. Was lebt, das lebt von dir Im Him⸗ mel und auch hier, Gott der Geister! Du bists allein, Der Ruhm ist dein, Du warst und bist und wirst auch sein.
2. Du hast es dem Sohn gegeben, Auch er hat in sich selbst das Leben, Ward Fleisch und starb und lebet nun. Auch noch nach der Zeit des Falles Belebt dein Geist des Lebens alles, Was leben will und in dir ruhn. Mein Gott, ach lasse mich Jetzt und dann ewiglich In dir leben; So hats nicht Not Auch selbst


