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Am 16. Sonntage nach Trinitatis.
das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.
Epistel, Gal. 5, 25 u. 6, I.IO.
o wir im Geiste leben, so las⸗
set uns auch im Geiste wan⸗
deln. Lasset uns nicht eiteler Eh⸗ re geizig seyn unter einander, uns zu eutruͤsten und zu hassen. Lieben Brüder, so ein Mensch etwa von einem Feht uͤbereilet wuͤrde, so hel⸗ set ihm wieder zurecht mit sanft⸗ müthigem Geist, die ihr geistlich seyd, und siehe auf dich selbst, baß du nicht auch versuchet werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi er⸗ fuͤllen. So aber sich jemand laͤsset dünken, er sey etwas, so er doch nichts ist, der betruͤget sich selbst. Ein jeglicher aber pruͤfe sein selbst Werk, und alsdann wird er an ihm selber Ruhm haben, und nicht an einem andern. Denn ein jeglicher wird seine eigene Last tragen. Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet. Irret euch nicht, Gott lasset sich nicht spotten. Denn was der Mensch saͤet, das wird er erndten.
zein Fleisch saͤet, der vird von dem
Fleische das Verderben erndten, wer aber auf den Geist saͤet, der
wird von dem Geist das ewige
Leben erndten. Lasset uns aber gu⸗ tes thun, und nicht muͤde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch erndten ohne Aufhoͤren. Als wir denn nun Zeit haben, so las⸗ set uns gutes thun an jedermann, allermeist aber an den Glaubens⸗ genossen.
Am 16. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium, Luc. 7, II.I7.
nd es begab sich darnach, daß Jesus in eine Stadt, mit Na⸗
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er gingen viel mit ihm, und viel
olks. Als er aber nahe an das Stadt Thor kam, siehe, da trug man einen Todten heraus, der ein einiger Sohn war seiner Mutter,
viel Volks aus der Stadt ging mit ihr. Und da sie der Herr sahe, jammerte ihn derselbigen, und sprach zu ihr: Weine nicht. Und trat him zu, und rührete den Sarg an, und die Traͤger standen. Und et slehe auk. Und der Todte richtete Und er gab ihn seiner Mutter. Und es kam sie alle eine Furcht an,
Volk heimgesucht. Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze juͤ⸗ dische Land, und in alle umlie⸗ gende Laͤnder.
Epistel, Ephes. 3, 13⸗21. 905 Bruͤder, darum bitte ich,
men Nain, ging, und seiner Juͤßn
sprach: Jungling, ich sage dir,
sich auf, und fing an zu reden
und preiseten Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein
daß ihr nicht muͤde werdet un
meiner Truͤbsal willen, die ich st
Derhalben beuge ich meine Knie
Christi, der der rechte Vater f uͤber alles, was da Kinder heis⸗ set im Himmel und auf Erden. Dauß er euch Kraft gebe nach dem Reichthum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an
Christum zu wohnen durch den Glauben in euren Herzen, und
gegruͤndet zu werden. Auf daß ihr begreifen moͤget mit allen Heiligen, welches da sey die Breite, und die Laͤnge, und die Tiefe und die Hoͤhe; auch erkennen, daß Christum lieb haben, viel besser ist, denn alles
Wer auf euch leide, welche euch eineEhresuz.
gegen den Vater unsers Herrn Jen
dem inwendigen Menschen, und
durch die Liebe eingewurzelt und
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Wissen, auf daß ihr erfuͤllet wer⸗ det mit allerlei Gottes⸗Fullk.
—
Dem
R
Dem thun bitten Kraft, sey Eh Christ.
und sie war eine Wittwe, und Ewigk—


