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Am 8. Sonntage nach Trinitatis.
Sie sprachen: Sieben. Und er ge⸗ vot dem Volk, daß sie sich auf die Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brode, und dankete und brach sie und gab sie seinen Jungern, deß sie dieselbigen vorlegten, und sie legten dem Volk vor. Und hatten ein wenig Fischlein, und er dankete und hieß dieselbigen auch vortragen. Sie aßen aber und wurden satt, und huben die übrigen Brocken auf, sieben Koͤrbe. Und ihrer warxen bei viertausend, die da gegessen hatten, und er ließ sie von sich.
Epistel, Roͤm. 6, 19⸗ 23. Ich muß menschlich davon reden, I um der Schwachheit willen eu⸗ res Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zu Dienst der Unreinigkeit, und von einer Ungerechtigkeit zu der andern, also begebet auch nun eure Glieder zu Dienste der Gerechtigkeit, daß sie beilig werden. Denn da ihr der Sunde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit fur
Frucht? welcher ihr euch jetzt schaͤmet, denn das Ende derselbigen
it der Tod. Nun ihr aber sevd von der Sünde frei, und Gottes Kuechte worden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Suͤnden Sold, aber die Gabe Gottes ist das ewige Le⸗ ben, in Christo Jesu unserm Herrn.
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Am 8. Sonnt. nach Trinit. Evangelium, Matth. 7, 1523.
Sohor euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schaafsklei⸗ dern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reissende Woͤlfe; an ihren Fruͤchten sollt ibr sie erken⸗ nen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen? oder Fei⸗
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gen von den Disteln? Also, ein jeg⸗
licher gute Baum bringet gute Fruͤchte, aber ein fauler Baum brin⸗
get arge Früchte. Ein guter Baum
kann nicht arge Fruͤchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher
Feuer geworfen. Darum an ih⸗ ren Fruͤchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mit sagen: Herr, Herr! in das Him⸗ melreich kommen, sondern die den
Willen thun meines Vaters im
Himmel. Es werden viel zu mit sagen an jenem Tage: Herr. Herr, haben wir nicht in deinem Namen
geweissaget? Haben wir nicht in
deinem Namen Teufel ausgetrie⸗ ben? Haben wir nicht in deinem Namen viel Thaten gethan? Dann werde ich ihnen bekennen: habe euch noch nie erkannt; wei⸗
chet alle von mir, ihr Uebelthaͤter,
Epistel, Roͤm. 8, 12⸗17.
o sind wir nun, lieben Bruͤder,
Schuldner, nicht dem Fleische, daß wir nach dem Fleische leben.
Denn wo ihr nach dem Fleische lebet, so werdet ihr sterben muͤssen.
Wo ihr aber durch den Geist des
Fleisches Geschafte tödtet, so wes
det ihr leben. Denn welche det Geist Gottes treibet, die sind Gol⸗ tes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermal fuͤrchten muͤßtet, sondern ihr habt einen kind⸗ lichen Geist empfangen, durch wel⸗ chen wir rufen: Abba, lieber Vi⸗ ter! Derselbige Geist giebt Zeug⸗ niß unserm Geiste, daß wir Gol⸗
tes Kinder sind. Sind wir deun
Kinder, so sind wir auch Erben, nem⸗ lich Gottes Erben, und Mitetn ben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zul Herrlichleit erbaben werden.
Am g. Sonut.
Baum, der nicht gute Früche bringet, wird abgehauen, und ins
Ich
a geluͤsten wie jene nicht Al etliche w
Ev.


