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Evangelisches Gesangbuch : nach Zustimmung der Provinzialsynode vom Jahre 1884 zur Einführung in der Provinz Brandenburg mit Genehmigung des Evangelischen Oberkirchenrats herausgegeben vom Königlichen Konsistorium
Entstehung
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8 Beten, Loben und Danken.

3. Herr, du hast deinen Namen Sehr herrlich in der Welt gemacht;

Denn als die Schwachen kamen, Hast du gar bald an sie gedacht. Du hast mir Gnad erzeiget, Nun wie vergelt ichs dir? Ach bleibe mir geneiget, So will ich für und für Den Kelch des Heils erheben Und preisen weit und breit Dich hier, mein Gott, im Leben Und dort in Ewigkeit.

Joh. Rist, 4 1667.

11.

Sir. 50, 24 26.

Nun danket alle Gott

Mit Herzen, Mund und Händen, Der große Dinge tut

An uns und allen Enden,

Der uns von Mutterleib

Und Kindesbeinen an

Unzählig viel zu gut

Und noch jetzund getan.

2. Der ewig reiche Gott Woll uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herz Und edlen Frieden geben Und uns in seiner Gnad Erhalten fort und fort Und uns aus aller Not Erlösen hier und dort.

3. Lob, Ehr und Preis sei Gott, Dem Vater und dem Sohne Und dem, der beiden gleich Im höchsten Himmelsthrone, Ihm, dem dreieingen Gott,

Wie es anfänglich war Und ist und bleiben wird Jetzund und immerdar.

M. Rinkart, 1649.

12.

Mel. Lobt Gott ihr Christen allzugleich.

Nun danket all und bringet Ehr, Ihr Menschen in der Welt, Dem, dessen Lob der Engel Heer Im Himmel stets vermeldt.

2. Ermuntert euch und singt mit Schall

Gott, unserm höchsten Gut,

Der seine Wunder überall

Und große Dinge tut.

3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhält Und, wo kein Mensch mehr helfen kann, Sich selbst zum Helfer stellt. 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, Doch gnädig unser denkt, Die Straf erläßt, die Schuld ver⸗ gibt, Und uns viel Gutes schenkt.

5. Er gebe uns ein fröhlich Herz,

Erfrische Geist und Sinn Und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz

Ins Meeres Tiefe hin.

6. Er lasse seinen Frieden ruhn Auf unserm Volk und Land;

Er gebe Glück zu unserm Tun Und Heil in allem Stand.

7. Er lasse seine Lieb und Güt Um, bei und mit uns gehn, Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn.

8. So lange dieses Leben währt,

Sei er stets unser Heil;

Und wenn wir scheiden von der Er

*

Verbleib er unser Teil.

9. Er dr Uns unsre

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Mel. Herr Je

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4. Die ihr

Kommt, ge Mit Loben

Zu seinem 5. Dankt: Rühmt sei!

Lobsingt ur Gott loben,

6. Er ist