eid, Du
iem die ern. ibet nem ten ten wer ten, Zu⸗ eige iner nsre etter die Gott
wir wirf dir du iner zum gtes des hreit Du üssen hilf
Gebete. 507
4. In Uriegsnot.
Starker und treuer Gott, groß von Rat und mächtig von Tat! Schaue gnädig hernieder auf uns, deine Kinder, die unter den Ge⸗ fahren, Unruhen und Schrecken des Kriegs zu dir ihre Zuflucht nehmen. Du bist der König von alters her, der alle Hilfe schafft. Deinem allmächtigen Schutz befehlen wir uns und alle die Unsrigen, unser Fürstenhaus, unsern Kaiser und das ganze deutsche Vaterland. Laß deine Güte und Treue uns allewege behüten! Ziehe aus in deiner Kraft mit unserem Heere! Stärke den Mut und den Arm unsrer Brüder und Söhne und hilf ihnen zum Sieg über die Feinde! Sollen sie auf dem Felde der Ehre fallen, so schließe ihnen deinen Himmel auf! Sei allen Bedrängten nahe mit Trost und Errettung! Laß vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen, der Verwundeten, der Sterbenden! Nimm der Verirrten und Verlassenen dich väterlich an! Heile die Wunden, die der Krieg geschlagen hat und noch immer schlägt, und laß auch aus dieser Tränensaat eine Freudenernte reifen für Zeit und Ewigkeit! Gib, daß wir aus der Unruhe und dem Streit hienieden mit immer herzlicherem Verlangen hinaufblicken in das Land des ewigen Friedens! Laß leuchten, o Gott, dein Antlitz über uns und gib uns Frieden allenthalben und auf allerlei Weise, um Jesu Christi unseres Friedensfürsten willen! Amen.
Psalm 46. 62. 85.
5. Bei herrschender Seuche.
Herr, erbarme dich unser! Wir sind Asche und Staub, hinfällige sündige sterbliche Menschen; aber du bist der Allmächtige und All⸗ erbarmende. An dir haben wir einen Gott, der da hilft, und den Herrn, der vom Tode errettet. So bitten wir dich denn: Hilf uns in der verderblichen Plage, die uns getroffen hat! Wenn es deiner Weisheit gefällt, so gebiete dem Engel des Todes, daß er an unsern Hütten vorübergehe! Wo du es anders beschlossen hast, da sei nahe mit deinem Trost und deiner Hilfe! Mindere und erleichtere jede Not durch deinen gnädigen Beistand, sei der Arzt der Kranken, erquicke die bekümmerten und gebeugten Seelen, die Schmachtenden und Sterbenden mit dem Troste deiner Gnade und mit dem seligen Frieden, den uns unser Herr und Heiland erworben hat! Erwecke unser aller Herzen zu selbstverleugnender aufopfernder Liebe und zu Werken der Barmherzigkeit! Lehre uns in der ernsten Zeit, in der wir leben, wohl bedenken, was zu unserm Frieden dient! Du hast uns verwundet, du kannst uns auch heilen. Nimm dich, o Herr, der Verlassenen,


