Lob und Dank.
9. Seine Strafen, seine Schläge, Ob es mir gleich bitter scheint, Sind, wenn ich es recht erwäge, Dennoch Zeichen, daß mein Freund, Der mich liebet, mein gedenke Und mich von der schnöden Welt, Die uns hart gefangen hält, Durch die Trübsal zu sich lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
10. Das weiß ich fürwahr und lasse Mir's nicht aus dem Sinne gehn: Christenkreuz hat seine Maße Und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet,
6.
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Tritt der schöne Sommer ein; Also wird auch nach der Pein, Wer's erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
11. Weil denn weder Ziel nochEnde
Sich in Gottes Liebe find't,
Ei so heb' ich meine Hände
Zu dir, Vater, als dein Kind; Bitte, wollst mir Gnade geben, Dich aus aller meiner Macht Zu umfangen Tag und Nacht Hier in meinem ganzen Leben, Bis ich dich nach dieser Zeit Lob' und lieb' in Ewigkeit.
Paul Gerhardt 1607—1676.
Nach eigener Melodie. 1665. 1668. 9* A.‚...—3 V——.—— .—..——.‚I———— 1.—— 1— 8‚‚—..—..—...———2*—..— 13.— ‚ ie,
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Lob ihn mit Freu⸗den, o
Lo-be den Her⸗ren, den mäch⸗ti⸗gen Kö-nig der Eh⸗
See⸗ le, das ist mein Be⸗geh⸗
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Kom⸗met zu⸗ hauf, Psal⸗ter und Har-fe wacht
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auf,
2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Der wie auf Flügeln des Adlers dich sicher geführet, Der dich erhält, Wie es dir selber gefällt! Hast du nicht dieses verspüret?
las⸗set den Lob- ge⸗sang hö⸗ ren!
3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet! In wie viel Not Hat nicht der gnädige Gott Über dir Flügel gebreitet!


