16 Adventslieder.
2. Ja, du bist bereits zu⸗ kommt der Morgenstern. Der gegen, Du Weltheiland, Gottes⸗Herr will in der Not Mit reichem sohn! Meine Seel empfindet schon Trost euch speisen, Er will euch Deinen gnadenvollen Segen, Dei⸗Hülf erweisen Und retten von nes Geistes Wunderkraft, Welche dem Tod. neue Herzen schafft. 4. Seid fromm, ihr Unterthanen, 3. Adle mich durch deine Liebe, Der König ist gerecht, Laßt uns Jesu, nimm mein Flehen hin, den Weg ihm bahnen, Wir sind Schaffe, daß mein Geist und Sinn ja sein Geschlecht. Fürwahr, er Sich in deinem Lieben übe; Sonst meint es gut, Drum lasset uns zu lieben dich, mein Licht, Steht die Plagen, Die er uns schickt, er⸗
in meinen Kräften nicht.
4. Jesu, rege mein Gemüte, Jesu, öffne mir den Mund, Daß ich dich von Herzensgrund Innig preise für die Güte, Die du mir, o Seelengast, Lebenslang er wiesen hast.
5. Laß durch deines Geistes Gaben, Liebe, Glauben und Ge⸗ duld, Durch Bereuung meiner Schuld, Mich mit dir Gemein⸗ schaft haben. O dann will ich für und für Hosianna singen dir.
Mel. Aus meines Herzens Grunde. 25 Auf, auf, ihr Reichsgenos⸗ sen, Der König kommt heran. Empfangt ihn unverdrossen, Den großen Wundermann. Em⸗ pfangt ihn nach Gebühr, Laßt uns vor allen Dingen Ihm hosianna singen, Mit heiliger Begier.
2. Auf, ihr betrübten Herzen, Der König ist euch nah. Hinweg all Angst und Schmerzen! Der Helfer ist schon da. Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können In Nachtmahl, Tauf und Wort.
3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, Der König ist nicht fern. Seid fröhlich,
tragen Mit unerschrocknem Mut.
5. Und wenn gleich Krieg und Flammen Uns alles rauben hin, Stürzt auch die Welt zusammen, Uns ist es doch Gewinn. Wenn gleich ein früher Tod, Die wir geliebt, genommen: Getrost! sie sind gekommen Ins Leben aus der Not.
6. Frisch auf in Gott, ihr Ar⸗ men, Der König sorgt für euch. Sein gnädiges Erbarmen Macht auch die Armsten reich. Der selbst des Tiers gedacht, Der wird auch euch ernähren. Was Menschen nur begehren, Das steht in seiner Macht.
7. Hat endlich uns betroffen Viel Kreuz, läßt er doch nicht Die, welche auf ihn hoffen Mit echter Zuversicht. Von ihm kommt alles her, Er lässet auch im Sterben Die Seinen nicht ver⸗ derben, Kein Kreuz kann sein zu schwer.
8. Drum auf, ihr Hochbetrübten, Der König kommt mit Macht. An uns, die Herzgeliebten, Hat er schon längst gedacht. Nun wird nicht Angst noch Pein, Noch Tod hinfort uns schaden, Weil Gott
nun läßt aus Gnaden Uns seine
ihr Verzagten, Dort Kinder sein.


