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Sonntagslieder.
Kraft, Die den neuen Menschen schafft. Welche Wonne werd ich haben, Wenn in heiliger Begier Ich mich freue, Herr, in dir!
4. Gieb, daß mich dein Wort durchdringe, Steh mit deinem Geist mir bei, Daß es in mir kräftig sei. Wenn ich bete, wenn ich singe, Siehe du mich gnädig an Und laß mich dein Heil empfahn.
5. Laß mich nicht in Sünde fallen, Laß mich fest im Glauben stehn, Voll Vertrauen auf dich sehn. Lieber Vater, hilf uns allen, Daß der Ruhe heilger Tag Uns ein Segen werden mag.
Mel Wie schön leucht't uns der.
19 Sei uns gesegnet, Tag
des Herrn! Zu Gottes Preise, nah und fern, Erwacht der Christen Menge; Ihr Lob— gesang tönt spät und früh, Zum Heiligtume wallen sie In fest⸗ lichem Gedränge. Froher Schallen Hier die Lieder, wo die Brüder, anzubeten, Sind vereint vor Gott getreten.
2. Komm, Geist der Andacht und der Ruh, Auch unsern Tem⸗ pel weihe du Zu feierlicher Stille. Mach unser Herz vom Irrtum los, Uns werde Gottes Name groß, Sein Wille unser Wille. Fromme Liebe, Brudertreue mög aufs neue uns beleben, Jesu Vorbild nachzustreben.
Mel. Aus meines Herzens Grunde.
20. Wohlauf, Herz und Ge⸗
müte, Der Tag des
Güte, Die er an uns gethan. Weg, weg, was irdisch heißt, Weich, fleischliches Beginnen, Weich, Welt und sündlich Sinnen, Komm an, du Himmelsgeist!
2. Mein Gott, hilf mir be— denken, Wie heilig dieser Tag; Was sündlich, hilf versenken, Da⸗ mit ich ruhen mag. Erwecke Lust in mir, Ihn christlich zu begehen, Laß Gnade mir geschehen, Wend Herz und Sinn zu dir.
3. Mein Gott, hilf mir anheben Der Seelen Ruhetag. Laß mich dir sein ergeben, Wend ab all Angst und Plag. Erfrisch Herz, Sinn und Mut, Dir heut fest an⸗ zuhangen, Ach, stille mein Verlan— gen, Schenk mir der Seelen Gut.
4. Hilf, daß ich sreudig höre Der Kirchen Ton und Klang. Ach Gott, zu mir dich kehre, Führ du selbst meinen Gang; Führ mich zur Wohnung hin, Da schön und lieblich Wesen, Da kann und muß genesen Mein Wille, Herz und Sinn.
5. Hilf Gott, daß ich anhöre Mit Andacht deine Lehr, Hilf, daß ich mich bekehre Und sich mein Glaube mehr. Laß mich in Hoff— nung treu Nach dir allein mich richten, Hilf, daß mein Sinn und Dichten In dir recht heilig sei. 6. Hilf, daß ich meine Liebe Dem Nächsten willig zeig, Im Wohlthun mich so übe, Daß ich sein Herze beug. Laß mich den Nächsten nicht Ohn Wohlthun lassen stehen, Laß mirs zu Her⸗ zen gehen, Wenns ihm an Hülf
Herrn bricht an, Gott zeiget seine
gebricht.
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