2. Auszutilgen unsre Schulden,* kamst du, Mittler, Mensch und Gott, Schmach und Leiden zu erdulden* und den bittern Kreuzestod.
3. Kommt, ihr Sünder, fallet nieder d vor dem wahren Osterlamm,* es versöhnt mit Gott euch wieder* an dem blut'gen Kreuzesstamm!
4. Seht, mit ausgestreckten Armen hänget unser Heiland da,* welche Liebe, welch Erbarmen“ gleicht dem Tod auf Golgatha!
5. Teurer Heiland, wir beklagen,“ daß dich unsre Missetat* wiederholt ans Kreuz geschlagen,* dir das Herz durchbohret hat.
37. Die heiligen fünf Wunden
1. Voll Vertrauen laß uns schauen,“ Jesu, auf zu deinem Leid! Wer gefunden deine Wunden,“ schöpfet Heil und Seligkeit.
2. Schmerzdurchdrungen, tief entsprungen* dei⸗ nen Händen Bronnen sind,* Gnadengaben, uns zu laben,* abzuwaschen unsre Sünd'.
3. Ach, verzeihe und verleihe* unsern Händen fürder Kraft,* daß vom Bösen sie sich lösen,“ für dich wirken unerschlafft!
4. Unser Handeln, unser Wandeln* folge deiner Füße Spur!*Wahren Frieden schon hinieden“ finden wir im Kreuze nur.
5. Einst da droben, hoch erhoben,* laß uns ruhn an deiner Seit'.* Sie steht offen, selig Hof— fen,* Leid wird dort zur Himmelsfreud'.
38. Der schmerzhafte Rosenkranz
1. Ach Jesu, ach, unschuldig Blut! Mein Herz bricht aus in Tränenflut,* wenn ich gedenk' an deine Not,* an deine Qual bis in den Tod.
2. Voll Angst, mit blut'gem Schweiß bedeckt,“ liegst du am Olberg hingestreckt,* du wirst ver⸗ 18


