mer⸗
Ver⸗ nden fin⸗ dir, rben.
um's mir
nuch ohn' Klagelaut:* ich trug's zuerst aus Lieb' zu dir:* liebst du mich wieder, folge mir.“
2. Die Seele aber traurig sprach: Mein Jesus, ob ich das vermag, ein Kreuz zu tragen Tag für Tag?* Des Tragens bin ich ungewohnt,; o Jesus, drum sei ich verschont.“
3. Und Jesus milde zu ihr spricht:„Du kannst es. Ich verlaß dich nicht. Geh meinen Weg, folg' meinem Licht,* und geht es auch durch Not und Pein, vertrau', ich laß dich nicht allein!“
4. Drauf spricht die Seele:„Hilfst du mir,“ dann trag' ich's gern und folge dir. Doch einen Lohn versprachst du mir;“ was ist es Jesus, Got⸗ tes Sohn,* was du verheißen hast aͤls Lohn?“ 35. Liebe zum Gekreuzigten
1. Der am Kreuz ist meine Liebe, meine Lieb' ist Jesus Christ.“ Weicht von mir der Sünde Triebe,* und du Welt mit deiner List!“ Was du gibst, ist nicht von Gott,“ und womit du lohnst, ist Tod:* Der am Kreuz ist meine Liebe,* dem ich treu zu sein mich übe.
2. Der am Kreuz ist meine Liebe, Sünde, du bist mir verhaßt.“ Weh' mir, wenn ich den be⸗ trübe,* der für mich am Kreuz erblaßt!* Kreu⸗ zigt' ich nicht Gottes Sohn?“ trät' ich nicht sein Blut mit Hohn?* Der am Kreuz ist meine Liebe usw.
3. Der am Kreuz ist meine Liebe. Was ist mir noch fürchterlich?* Gottes Sohn, die höchste Liebe,* Jesus opfert sich für mich.“ Schaue, wie er blu⸗ tend ringt mit der Sünd' und sie bezwingt!* Der am Kreuz ist meine Liebe usw.
36. Betrachtung des bitteren Leidens
1. Jesu, laß zu deinen Füßen unser tiefgerühr⸗ tes Herz* jetzt in Wehmut sich ergießen* und er⸗ wägen deinen Schmerzl ö 2 Gesangbuchauszug 17


