Haupt,* du gibst uns wieder, was Adam geraubt.
*Schenke uns deine Huld, tilge die Sündenschuld, * jedem, der glaubt!
11. Die Nacht des Heils
1. O selige Nacht, o himmlische Pracht!* Ein Bote der Freude erscheint auf der Weide den Hirten,“ die nächtlich dort hielten die Wacht.
2. Wie tröstlich er spricht:„O, fürchtet euch nicht!* Ihr waͤret verloren, heut ist euch geboren der Heiland,“ der allen das Leben verspricht.“
3.„Seht Bethlehem dort, den glücklichen Ort!“ Da werdet ihr finden, was wir euch verkünden, das sehnlichst erwartete göttliche Wort.“
4. Kommt, Christen, geschwind zum göttlichen Kind!*Eilt, Fromme und Sünder, eilt, Eltern und Kinder,* ihm weihet die Herzen, so arm sie auch sind!
12. Berufung der Hirten
1. Ihr Hirten erwacht!* Erhellt ist die Nacht.! Wie strahlt's aus der Ferne,“ wie schwinden die Sterne!* Es mehrt sich,* es naht sich“ die leuchtende Pracht.“ Ein Engel erscheinet àin himmlischer Macht.
2. O fürchtet euch nicht“ vor göttlichem Lichtl“ Ich künde euch Freude:* geboren hat heute Maria, die Jungfrau,“ den Heiland der Welt.““ So tröstet der Engel* die Hirten im Feld.
3.„Nicht länger verweilt, nach Bethlehem eilt!* Da lieget im Stalle* das Heil für euch alle,* ein Kindlein, geboren win Armut und Not *um siegreich zu wenden,“ die Schuld und den Tod.“
13. Die frohe Kunde
1. Es kam ein Engel, hell und klar,* vom Himmel zu der Hirten Schar,*sie bebten vor
8


