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11 Lob und Dank.
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Sehende Augen giebt er den Blinden,
erhebt, die tiefgebeuget gehn.
Wo er kann gläubige Seelen finden,
die läßt er seine Liebe sehn. Sein Aufsicht ist des Fremden
Trutz; Witwen und Waisen hält er Schutz. Hallelujah! Hallelujah!
7. Aber der Gottesvergessnen Tritte kehrt er mit starker Hand zurück, daß sie nur machen verkehrte Schritte und fallen selbst in ihren Strick.
Der Herr ist König ewiglich. Zion, dein Gott sorgt stets für dich. Hallelujah! Hallelujah!
8. Rühmet, ihr Menschen den hohen Namen
des, der so große Wunder thut.
Alles, was Odem hat, rufe: Amen!
und bringe Lob mit frohem Mut!
Ihr Kinder Gottes, lobt und
preist Vater und Sohn und heiligen Geist!
Hallelujah! Hallelujah!
Johann Daniel Herrnschmidt, 1675—1723.
II.
Sirach 50,
Non danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge thut an uns und allen Enden, der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zu gut und noch jetzund gethan.
2. Der ewig reiche Gott woll uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben
24— 26.
und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort und uns aus aller Not erlösen hier und dort.
3. Lob, Ehr und Preis sei Gott,
dem Vater und dem Sohne, und dem, der beiden gleich, im höchsten Himmelsthrone,
ihm, dem dreiein'gen Gott, wie es anfänglich war und ist und bleiben wird jetzund und immerdar.
Martin Rinkart, 1586—1649.
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